Einwohnerzahl in NRW leicht gestiegen

Menschen in einer Einkaufsstraße

Einwohnerzahl in NRW leicht gestiegen

  • Knapp 17,9 Millionen Einwohner in NRW
  • Zuwanderer sorgen für Zuwachs
  • Geringerer Anstieg als im Jahr zuvor

Die Einwohnerzahl in Nordrhein-Westfalen ist durch Zuwanderer erneut leicht gestiegen. Ende 2016 lebten rund 17,89 Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland, wie das Statistische Landesamt am Dienstag (16.01.2018) mitteilte.

Weniger Zuwanderung als 2015

Das seien rund 25.000 (0,1 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Damals betrug der Zuwachs aber noch 227.000 Menschen. Dies war insbesondere auf die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden zurückzuführen.

Köln bleibt Millionenstadt

Die größte Stadt in NRW und viertgrößte Stadt Deutschlands bleibt Köln mit 1,076 Million Einwohnern. Dahinter rangieren Düsseldorf (613.000), Dortmund (586.000) und Essen (583.000). Kleinste Gemeinde im Lande bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4.220 Einwohnern.

Einwohnerzahl bundesweit stärker angestiegen

Die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen stieg bis Ende 2016 deutlich stärker als in NRW auf 82,5 Millionen Menschen. Das war ein Zuwachs um 346.000 Menschen oder 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Menschen mit einem ausländischen Pass wuchs bundesweit um 6,6 Prozent auf 9,2 Millionen.

Wer bezahlt für die Flüchtlinge?

WDR 5 Politikum - Wiedervorlage | 16.01.2018 | 03:20 Min.

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Stand: 16.01.2018, 12:02