Metro: Erfolg nach Aufspaltung bleibt bisher aus

Ein Schild mit dem Schritzug Metro vor wolkigem Himmel

Metro: Erfolg nach Aufspaltung bleibt bisher aus

  • Aus Metro wurde Ceconomy und Metro
  • Börsenwert seither gesunken
  • Metro-Chef von Aufspaltung überzeugt

Wenn Konzerne wachsen und an der Börse ihren Wert steigern wollen, sind Aufspaltungen häufig das Mittel der Wahl. Diesen Weg ging auch Metro aus Düsseldorf: Am 12. Juli 2017 wurde ein Handelsriese zu zwei Unternehmen.

Media Markt und Saturn gingen in dem Konzern Ceconomy auf, der Lebensmittelhändler Metro und die Supermarktkette Real blieben bei dem bekannten Namen Metro. Bisher hat die Maßnahme aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Probleme in Russland und an Weihnachten

Metro-Chef Olaf Koch

Metro-Chef Olaf Koch

An Börsenwert haben die beiden neuen Unternehmen seit Frühjahr massiv eingebüßt. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Elektronikunternehmen Ceconomy musste sich mit einem schwachen Weihnachtsgeschäft zufrieden geben.

Metro kämpft mit Problemen in dem wichtigen, russischen Absatzmarkt und einem Tarifstreit bei Real. Deshalb mussten die Jahresziele kassiert werden.

Metro-Chef Olaf Koch zeigte sich in einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur vom Mittwoch (11.07.2018) dennoch von der Aufspaltung überzeugt. Der Wettbewerb im Handel habe noch weiter an Intensität zugenommen. Da sei es wichtig, dass sich die Unternehmen auf ihre eigenen Themen konzentrieren könnten. "Da ist jede Ablenkung vom Kerngeschäft schädlich."

Stand: 11.07.2018, 08:31

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