Luftverkehr behindert: Mehr Drohnen nahe NRW-Flughäfen

Drohne mit Kamera über einem Feld

Luftverkehr behindert: Mehr Drohnen nahe NRW-Flughäfen

  • Drohnen: Behinderung des Luftverkehrs hat in NRW zugenommen
  • 22 Flugkörper 2018 nahe Airports gesichtet
  • Absolutes Drohnenverbot in Flughafennähe

Die Behinderung des Flugverkehrs durch Drohnen hat in NRW zugenommen. An den Flughäfen Köln/Bonn, Dortmund und Münster gab es 2018 mehr Sichtungen der in Flughafennähe verbotenen Flugkörper, wie aus einer am Montag (21.01.2019) bekannt gewordenen Übersicht der Deutschen Flugsicherung in Langen bei Frankfurt hervorgeht.

22 Drohnen an NRW-Flughäfen

Am Düsseldorfer Flughafen, dem größten in NRW, wurden 2018 sieben Drohnen gesichtet. Das war eine weniger als im Jahr zuvor. In Köln/Bonn stieg die Zahl aber binnen eines Jahres von vier auf neun. Hier musste deshalb im April 2018 der Betrieb zweimal an einem Tag kurzfristig unterbrochen werden.

Am Flughafen Münster stieg 2018 die Zahl der Sichtungen auf zwei (2017: 1), in Dortmund auf drei (2017: 1). In Paderborn wurde im vorigen Jahr eine Drohne gesichtet (2017: keine).

In Nordrhein-Westfalen wurden Flugkörper insgesamt 22 Mal in der Nähe von Airports gesichtet. Das absolute Drohnenverbot gilt in einem Radius von 1,5 Kilometern ab dem Flughafenzaun.

Flugverkehr: "Drohnen sind noch gefährlicher als Vögel"

WDR 5 Morgenecho - Interview 21.12.2018 05:26 Min. Verfügbar bis 20.12.2019 WDR 5

Download

Stand: 21.01.2019, 16:43

Aktuelle TV-Sendungen