JVAs in NRW erhalten mehr Drogenspürhunde

JVAs in NRW erhalten mehr Drogenspürhunde

  • Mehr Drogenspürhunde für Gefängnisse in NRW
  • Zahl soll von sieben auf 16 erhöht werden
  • Hunde sollen auch Handybatterien finden

In den Gefängnissen des Landes sollen in Zukunft mehr Drogenspürhunde ihre Arbeit verrichten. Bis 2021 sollen 16 Hunde in den Justizvollzugsanstalten nach Rauschgift schnüffeln, wie aus einem Bericht der Landesregierung für den Rechtsausschuss am Mittwoch (26.09.2018) hervorgeht.

Demnach gibt es derzeit sieben Spürhunde. Bis Ende Januar 2019 sollen in einem ersten Schritt weitere vier Tiere dazukommen. Geplant sei zudem, weitere Diensthundeführer einzustellen: Bis Mitte Oktober 2018 sollen acht statt bisher vier im Einsatz sein.

Bisherige Einsätze in Gefängnissen "sehr erfolgreich"

NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hatte im vergangenen Monat das Ziel vorgegeben, möglichst jede Anstalt mit mindestens einem Spürhund auszustatten. Die Tiere sollten künftig auch darauf trainiert werden, Handybatterien zu finden.

Die bisherigen Einsätze der Drogenspürhunde in den NRW-Gefängnissen seien "sehr erfolgreich" gewesen und sollten deshalb ausgebaut werden, sagte ein Ministeriumssprecher. Genaue Zahlen nannte er nicht. Die Tiere seien ein wichtiger Bestandteil der Drogenbekämpfung in den 36 Gefängnissen in NRW.

Stand: 26.09.2018, 11:32

Aktuelle TV-Sendungen