Mehr DNA-Treffer bei Kriminalfällen in NRW

Sicherung von DNA-Spuren mit einem Wattestäbchen an einem Tatort (gestellte Szene)

Mehr DNA-Treffer bei Kriminalfällen in NRW

  • DNA-Analyse: 5.610 Treffer in NRW in 2019
  • Leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
  • Insgesamt 276.000 Datensätze eingestellt

Bei der Untersuchung von DNA-Spuren haben Kriminaltechniker in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 5.610 Treffer erzielt. Das ist ein ganz leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als 5.590 Treffer verzeichnet wurden.

Das teilte das Landeskriminalamt NRW am Samstag (25.01.2020) mit. Der bisherige Rekord war 2016 mit rund 6.550 Treffern aufgestellt worden.

Nicht unbedingt Täter identifiziert

Ein erfolgreicher DNA-Abgleich mit bereits bekannten Daten führt noch nicht zwangsläufig direkt zum Täter. In vielen Fällen können verschiedene Verbrechen zunächst einem unbekannten Täter zugeordnet, dadurch aber Tatserien erkannt werden.

Die Zahl der eingesandten Spuren stieg im Vergleichszeitraum: Nach gut 23.000 im Vorjahr waren es im vergangenen Jahr 25.750.

Fall Claudia Ruf: Suche nach Täter mit DNA-Test

WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft 25.11.2019 06:46 Min. Verfügbar bis 24.11.2024 WDR 5 Von Michael Stang

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Bundesweite Datei beim BKA

Aus NRW sind in der bundesweiten DNA-Datei inzwischen 276.000 Datensätze eingestellt. Im Jahr davor waren es noch unter 270.000.

Die DNA-Analyse-Datei gibt es seit 1998. Sie wird beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden geführt.

Stand: 25.01.2020, 11:53

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