Diskutieren Sie mit: Lahmes Internet noch bis 2025?

Bauarbeiter verlegen ein Kabel im Bürgersteig

Diskutieren Sie mit: Lahmes Internet noch bis 2025?

Die Landesregierung will, dass jeder in NRW schnell surft. Bis Ende des Jahres wird das nichts - vielleicht bis 2025. Vor welche Probleme stellt Sie das?

Bis 2025 will NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) im ganzen Land Glasfaserkabel für schnelles Internet liegen haben.

Schulen und Gewerbegebiete sollen in vier Jahren angeschlossen sein. Denn das alte Ziel der Landesregierung eines flächendeckenden Breitbandausbaus bis 2018 kann nicht mehr erreicht werden.

Stand: 16.04.2018, 15:04

Kommentare zum Thema

17 Kommentare

  • Karl-Egon 16.04.2018, 21:09 Uhr

    Ich hoffe mal, der "Werner", "Hans", "Sandra" und "Max" werden nie krank oder sind nicht alt. Denn ich bin gesund, ich bin für absolute Mindestversorgung über die gesetzlichen Krankenkassen und dafür, daß Alte bei privater Krankenversicherung deftige Aufpreise zahlen - oder doch gleich Euthanasie!?! Merkt ihr noch was!?

  • Erich Erpel 16.04.2018, 20:17 Uhr

    Wir wohnen in Essen, einer Großstadt mitten in der "Metropolregion" Ruhrgebiet. Auf einer Straßenseite liegt Glasfaser, auf unserer Seite zweidraht "Klingelleitung" vermutlich von vor dem letzten Krieg. Nur der für uns "quasi Monopolist" Telekom kann uns noch halbwegs schnell bedienen. Soviel zu Aussagen zum flächendeckenden Ausbau des Internets in "ländlichen Kreisen" und der Macht dieser Regierung das zu forcieren. Wir haben vermutlich dann schnelles Internet, wenn die letzte marode Autobahnbrücke keine flaechendecken Staus im Land mehr produziert. So um 2045 gegen 08:15 an einem sonnigen Fruehlingsbend, wenn die dann seit knapp 6 Monaten verantwortliche Regierung zuerst sich und dann das Erreichen ihres Planziels feiern lässt. Regieren um des bloßen Machterhalts willen, ohne Sinn, mit Fuenfjahresplaenen die außerhalb des politischen Horizonts liegen. Guten Abend

  • Werner 16.04.2018, 19:22 Uhr

    Gern etwas entschleunigt, wem nutzt das, ich vermisse nichts. Solange ich wählen kann sollen Andere die schneller brauche es auch haben und bezahlen. Wenn FDP etwas für Alle fordert werde ich sehr vorsichtig.

  • Drtlef 16.04.2018, 18:56 Uhr

    Es ist ein Witz, wenn man jetzt nicht einmal die Voraussetzungen geschaffen werden, dann gibt es noch 2030 kein schnelles Netz, mal von den herunter gekommenen Schulen und Einrichtungen abgesehen. Meine Prognose: Deutschland schläft weiter, obwohl es sich das nicht leisten kann. Es sei denn, es entwickelt sich zurück zum Landwirtschafts- und Tagelöhner-Land.

  • Alessandro 16.04.2018, 18:53 Uhr

    Das haben die schon vor 3 Jahren oder so gesagt das die schnelles Internet in Deutschland verlegen wollen und jetzt haben wir 2018 und in den meisten Großstädten ist immer noch DSL oder VDSL (VDSL Vectoring). Das ist auch auf Dauer keine Lösung. Zum Glück habe ich einen Anbieter gefunden, der Glasfaserkabel in den Kleinstädten verlegt hat und surfe jetzt mit 200 MBit/s im Up- und Download durchs Netz.

  • P. Gedoehns 16.04.2018, 18:48 Uhr

    Bei größeren Firmen sollte aufgrund hoher Datenmengen schnelles Internet zur Verfügung stehen - keine Frage. Für den Privatmann finde ich es übertrieben. Beispielsweise habe ich VDSL50 und könnte gegen einen Aufpreis von 5€ VDSL100 bekommen, nur wofür? Da ich grundsätzlich LAN nutze, schränke ich meine verfügbare Geschwindigkeit nicht durch nebenbei permanent strahlendes WLAN ein, zumal eine gesundheitsschädigende Wirkung durch gepulste HF-Strahlung nicht ausgeschlossen werden kann. Vielleicht bewusst in den Medien verschwiegene Studien beweisen eher das Gegenteil. Statt mit immer höherer Datengeschwindigkeit zu werben, sollte man die Netze besser vor Internetkriminalität schützen. Auch sollte man sich sehr gut überlegen, was alles im Netz übertragen wird. Smart-Home, Smart-TV, Alexa und ähnliche Kontrollsysteme werden bei mir jedenfalls nicht zum Einsatz kommen.

  • SaMMy 16.04.2018, 18:42 Uhr

    Werd soll das denn glauben.

  • W. Apenberg 16.04.2018, 18:41 Uhr

    80 o/o haben 50 MB und mehr! Wer es glaubt wird selig! In denn drei Hochhäuser in meiner Straße wird wenn überhaupt in 10 Jahren schnelles Internet geben. Entweder weil die Hausleitungen neu verlegt werden oder die Häuser abgerissen und neu gebaut werden. Viele Eigentümern haben nur ein Interesse: 'Mieten zu kassieren!'

  • Theo 16.04.2018, 18:35 Uhr

    Ich zitiere Herrn Lauscher: "Modernes Gigabit-Netz? Ach nö, mir reichen die 50 Mbit, die ich habe. Ich surfe ja nur mal so ein bisschen im Netz. Dann aber werden auch Schulen und Verwaltungen nicht an schnelles Internet angeschlossen. Wer so verschlafen als Kommune, als Unternehmen oder auch als Privatpersonen mit den Zukunftschancen umgeht, darf sich nicht wundern, dass es nicht vorwärts geht." Wer sagt, ihm reiche das langsame Kupferkabel, der verspielt die Zukunft seiner Kinder in Schulen und zukünftig im Beruf. Die Welt ist heute digital vernetzt, da muss schnelles Internet her. Und das hat diesmal tatsächlich nichts mit Klientelpolitik alá FDP zu tun.

  • Hans 16.04.2018, 18:20 Uhr

    Reparierte Straßen, gut ausgebauter Nahverkehr das ist wirklich wichtig, schnelles Internet soll die Wirtschaft selbst bezahlen. Wenn die FDP für ihre Klientel etwas will, bitte nicht auf Kosten der zufriedenen Durchschnitts-Internetnutzer.

  • Otto 16.04.2018, 17:54 Uhr

    Hätten die Damen und Herren im Deutschen Bundestag 2004 den Breitbandanschluß als Standard im TKG definiert, hätten wir heute keine Probleme. Es war scheinbar wichtiger die Dividende der Telekom zu kassieren.