Ministerin appelliert: Hamsterkäufe unnötig

Ministerin appelliert: Hamsterkäufe unnötig

  • NRW-Gesundheitsministerium ruft zu Besonnenheit auf
  • Manche Produkte in NRW-Supermärkten fast ausverkauft
  • Kein Problem bei der Warenversorgung

Mit Blick auf die Corona-Krise ruft NRW-Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) zu Besonnenheit auf. Hamsterkäufe seien nicht nötig, sagte sie am Samstag aus Anlass des Weltverbrauchertages am Sonntag (15.03.2020). "Wir haben keine Versorgungskrise. Unsere Lebensmittelversorgung ist weiterhin gesichert", so die Ministerin.

Auch wenn in einigen Supermärkten die Regale zeitweise leer sind, müssen sich die Menschen in NRW keine Sorgen machen: Die Lebensmittel sind nicht knapp. Grundsätzlich seien die Lieferstrukturen im Handel "effizient und gut vorbereitet, sodass die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet ist" - das hatte der Handelsverband Deutschland (HDE) bereits Ende Februar mitgeteilt.

Nudeln, Reis und Konserven stark nachgefragt

Derweil melden Supermarktketten teils deutlich gestiegene Verkaufszahlen. So zum Beispiel der Handelskonzern Rewe. Vor allem Trockenlebensmittel wie Nudeln und Reis sowie Konserven und Drogerieartikel seien stark nachgefragt, teilte ein Rewe-Sprecher am Samstag (14.03.2020) in Köln mit. Es gebe aber kein Problem bei der Warenversorgung. Die Hersteller lieferten weiterhin und die Regale würden zügig nachgefüllt. Zum Rewe-Konzern gehört auch die Discountkette Penny.

Der Discounter Aldi will nach eigenen Angaben alle Kunden mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs "so gut wie möglich" versorgen. "Sollten dennoch bestimmte Artikel vorübergehend vergriffen sein, bitten wir dies zu entschuldigen - Nachschub ist unterwegs!", versicherte ein Sprecher von Aldi Süd.

Stand: 14.03.2020, 18:15

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