FAQ Corona und Alltag: Feiern mit Anmeldung und Gästeliste

Auf einem zum Geburtstag geschmückten Tisch stehen Kuchen und Sekt.

FAQ Corona und Alltag: Feiern mit Anmeldung und Gästeliste

  • Fragen und Antworten zu Auswirkungen von Corona im Alltag
  • Themen: Kontaktbeschränkungen, Familienfeste, Museen, Altenpflege
  • Der Überblick wird laufend aktualisiert

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Einen aktuellen Überblick über die Alltagsprobleme während der Corona-Pandemie gibt es in diesem FAQ.

+ + + Allgemeines + + +

Örtliche Corona-Bremse: Was bedeutet das?

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder haben sich zuletzt beim Corona-Gipfel in Berlin auf strengere Maßnahmen verständigt. Für NRW gilt nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Folgendes:

  • Maskenpflicht: Ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen muss eine Maske überall dort im öffentlichen Raum getragen werden, wo Menschen dichter bzw. länger zusammenkommen. Die Maskenpflicht gilt in NRW nicht generell an der frischen Luft, aber an vollen Plätzen, wo die Abstände nicht einzuhalten seien. Diese Orte legen die Kommunen fest. So auch an Sitz- und Stehplätzen bei Konzerten.
  • Sperrstunde: In NRW gilt in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen für die Gastronomie eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr eingeführt. In der Zeit müssen alle gastronomischen Betriebe schließen. Alkohol darf dann auch an Tankstellen und Kiosken nicht mehr verkauft werden.
  • Kontaktbeschränkungen: Bund und Länder hatten vereinbart, dass sich ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50 nur noch höchstens zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten im öffentlichen Raum treffen dürfen. In NRW bleibt es bei einer schärferen Regelung: Hier gilt weiter, dass sich in solchen Hotspots maximal fünf Leute treffen dürfen.
  • Beherbergungsverbote: Hier gibt es auch künftig bundesweit keine einheitliche Regelung. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will keines erlassen. In den Ländern Hamburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gilt ein Beherbergungsverbot. Das bedeutet, dass Reisende aus Regionen mit vielen Infizierten einen negativen Corona-Test dabei haben müssen, um in ein Hotel oder in eine Ferienwohnung einzuchecken.
  • Schnelltests: Der Bund übernimmt die Kosten für regelmäßige Schnelltests von Patienten, Besuchern und Personal in Krankenhäusern, sowie Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten in Pflege-, Senioren- und Behinderteneinrichtungen.

Stand: 21.10.2020

+ + + Großveranstaltungen, Kultur, Märkte + + +

Was ist mit Fußball-Bundesliga und anderen Sportveranstaltungen?

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben beim Corona-Gipfels in Berlin trotz steigender Fallzahlen in Deutschland vorerst keine verschärften Regeln für den Profisport beschlossen. Die seit Mitte September laufende Testphase mit begrenzter Zuschauerkapazität läuft damit weiter.

Aktuell sieht die Absprache der Bundesländer vor, dass die Stadien bis zu 20 Prozent der Kapazität mit Zuschauern gefüllt werden dürfen - solange die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nicht über 35 steigt. Das Modell gilt auch für Hallen-Sportarten wie Handball, Basketball und Eishockey.

Wenn Fußballspiele wegen hoher Infektionszahlen ohne Publikum im Stadium stattfinden müssen, soll dies laut NRW-Gesundheitsminister Laumann spätestens einen Tag vorher bekannt gegeben werden. Entscheidend sei zum Beispiel bei einem für Samstag angesetzten Spiel die Kennzahl vom Freitag.

Für die Fußball-Ligen unterhalb der drei Profiligen und andere Sportveranstaltungen oder Wettbewerbe gilt seit einem Beschluss der Vertreter der Bundesländer von Mitte September:

  • Es dürfen wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, wenn ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorliegt.
  • Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte.

Stand: 15.10.2020

Was ist mit Weihnachtsmärkten im Jahr 2020?

Der beliebte Kölner Weihnachtsmarkt am Dom wird wegen Corona abgesagt. Auch der Engelchen-Markt in Düsseldorf fällt aus. Eine zentrales Verbot von Weihnachtsmärkten gibt es aber nicht.

Das Land NRW schreibt: "Weihnachtsmärkte können grundsätzlich stattfinden." Voraussetzung sei, dass ein Infektionsschutz-, Hygiene- und Zugangskonzept vorliegt. Stehtische mit festen Plätzen seien zugelassen.

An allen Adventssonntagen dürfen Geschäfte zwischen 13 und 18 Uhr öffnen.

Stand 15.10.2020

Was ist mit Karneval 2021 und der Session?

Wegen Corona wird Karneval, wie man ihn kennt, dieses Mal ausfallen. Das Land NRW erklärt, was möglich ist und was nicht.

Was ist nicht erlaubt?

  • Karnevalsumzüge, so wie wir sie kennen, fallen unter das geltende Verbot von Straßenfesten und werden nicht möglich sein.
  • Karnevalsbälle, -Partys sowie gesellige Karnevalssitzungen ohne Beachtung des Abstandgebotes können nicht stattfinden.
  • Der Sessionsauftakt am 11.11. kann nicht wie üblich gefeiert werden. Die Landesregierung empfiehlt, dass die kommunalen Ordnungsbehörden am 11.11. ein Alkohol- sowie gegebenenfalls ein Verweilverbot für bestimmte öffentliche Plätze aussprechen.

Was ist erlaubt?


  • Vorbehaltlich des Infektionsgeschehens sollen kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen möglich sein, die den auch allgemein geltenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen. Zu diesen Veranstaltungen zählen auch Besuchstermine der Tollitäten bei Veranstaltungen oder in Einrichtungen.

Erste Vereine wie das Festkomitee Kölner Karneval haben alternative Konzepte vorgelegt. Die Sessionseröffnung am 11.11. soll hier nur digital stattfinden.

Stand: 15.10.2020

Konzerte, Schützenfeste und Co: Was gilt für Großveranstaltungen?

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern müssen Städte mit dem Land NRW abstimmen. Dazu zählen zum Beispiel auch Weinfeste, Schützenfeste und große Konzerte. Das gab die Landesregierung am 27. August bekannt. Kleinere Konzerte, Kinovorstellungen, Theater-, Opern- und andere öffentliche und private Aufführungen sind unter Auflagen erlaubt.

Das alles gilt allerdings nur dann, wenn die Infektionszahlen es erlauben. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder haben sich beim Corona-Gipfel in Berlin auf strengere Maßnahmen verständigt, wenn es eine bestimmte Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gibt.

Ab 35 Neuinfektionen

Der Beschluss vom 14. Oktober sagt, dass die Zahl der Teilnehmer von Veranstaltungen ab 35 Neuinfektionen weiter begrenzt werden soll. Eine konkrete Zahl wird aber nicht genannt.

Ab 50 Neuinfektionen

Ab 50 Neuinfektionen darf es nur 100 Teilnehmer geben. Ausnahmen sind möglich, wenn das Gesundheitsamt ein Hygienekonzept genehmigt, das der Veranstalter vorlegt.

Stand: 15.10.2020

Gutschein statt Geld bei ausgefallenen Veranstaltungen?

Tickets für Veranstaltungen aus dem Kultur- und Sportbereich, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, können durch Gutscheine ersetzt werden. Ein entsprechendes Bundesgesetz gilt seit dem 20. Mai. Löst der Kunde seinen Gutschein aber nicht bis zum 31. Dezember 2021 ein, muss der Betrag erstattet werden.

Voraussetzung ist immer, dass die Karten für Festivals, Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen, Vorträge, Fußballspiele und andere Sportevents vor dem 8. März 2020 gekauft worden sind. 

Auch für Dauerkarten für Fitnessstudios oder Theater können Gutscheine ausgestellt werden. Es gibt also zunächst kein Geld zurück, sondern man muss den Veranstalter zur Erstattung des gezahlten Betrags auffordern. Dies kann er verweigern, sobald das neue Gesetz in Kraft getreten ist, und stattdessen einen Gutschein anbieten. Die Verbraucherzentrale rät, den Veranstalter zur Rückerstattung des Ticketpreises am besten schriftlich aufzufordern.

Die Verschiebung einer Großveranstaltung muss der Kunde nicht hinnehmen. Man kann die Karte zurückgeben und alle Kosten zurückfordern.

Auf sofortige Auszahlung der Ticketpreise können Käufer bestehen, die einen Gutschein wegen persönlicher Lebensverhältnisse nicht einlösen können. Verbraucherschützer hatten sich klar gegen die Gutscheinlösung ausgesprochen. Denn sie birgt für die Kunden ein Risiko. Geht der Veranstalter pleite, könnte der Gutschein-Besitzer doch noch leer ausgehen.

Stand: 30.06.2020

+ + + Partys, Feiern, Hochzeiten, Taufen und Bestattungen + + +

Welche Regeln gelten für Hochzeiten, Taufen, Geburtstagsfeiern und Beerdigungen?

Hochzeiten, Taufen, Jubiläen, Geburtstags-, und Abschlussfeiern gelten als Feste aus einem herausragenden Anlass. Sie dürfen außer Haus mit bis zu 50 Gästen gefeiert werden - wenn die 7-Tages-Inzidenz vor Ort gering ist. Ab einer Inzidenz von 35 sollen bundesweit nur noch 25 Gäste erlaubt sein.

Gastgeber müssen gewährleisten, dass nachvollziehbar ist, wer auf der Feier war. Abstand und Masken sind keine Pflicht. Mit der Absenkung der zulässigen Personenzahl ist die Anmeldepflicht entfallen.

Sonderfall: Feier zu Hause

Wenn in der eigenen Wohnung gefeiert wird, gibt es in NRW keine Grenze für die Anzahl der Gäste, sondern nur eine Empfehlung. NRW hat sich auch beim Corona-Gipfel am 14. Oktober in Berlin dagegen ausgesprochen, Beschränkungen für private Räume zu erlassen. Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 sollen bundesweit eigentlich nur 15 Gäste im privaten Raum erlaubt sein.

Sonderfall: Beerdigung

Bei Beerdigungen sind bis zu 150 Teilnehmern erlaubt; auch hier muss nachvollziehbar sein, wer als Gast vor Ort war - etwa in der Trauerhalle.

Sonderfall: Meine Feier war schon genehmigt - und jetzt?

Für Feste außer Haus, die spätestens am 10. Oktober bei der zuständigen Behörde schriftlich angemeldet worden waren und im Monat Oktober 2020 stattfinden sollen, gilt die vorherige Rechtslage fort. Das heißt: Die Höchstteilnehmerzahl beträgt 150 Personen, wenn die 7-Tages-Inzidenz in dem Kreis beziehungsweise der kreisfreien Stadt, in der das Fest stattfinden soll, nicht über dem Wert von 35 liegt.

Stand: 21.10.2020

Was ist ein "herausragender Anlass" zum Feiern - und was nicht?

Das Verwaltungsgericht Münster untersagte eine geplante private Party zu einem 26. Geburtstag mit 70 Gästen. Die Durchführung der Feier sei nicht zulässig, befand das Gericht. Ein 26. Geburtstag sei "kein herausragender Anlass", bei dem das Abstandsgebot und die Maskenpflicht entfallen könnten.

Nach der geltenden Corona-Schutzverordnung für NRW zählen zu den "herausragenden Anlässen" Jubiläumsfeiern, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- und Abschlussfeier.

Aus Sicht des Kölner Rechtsanwalts Christian Solmecke hat das Münsteraner Gericht mit seinem Urteil klargestellt, dass bei einem Geburtstag dann ein "herausragender Anlass" zum Feiern im privaten Rahmen gegeben ist, wenn er rund ist.

Stand: 27.08.2020

Wer trägt die Kosten, wenn eine Hochzeit verkleinert werden muss?

Wenn eine ursprünglich für 150 Teilnehmer geplante Hochzeit wegen gestiegener Coronafälle auf 50 Menschen reduziert werden muss, können dabei auch Kosten entstehen - zum Beispiel für ein viel zu großes Buffet.

In diesem Fall liegt das Risiko beim Hochzeitspaar, sagt der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke. Sie müssten dann für die Kosten aufkommen. Der Gastwirt könne argumentieren, dass die Hochzeit ja trotzdem durchführbar sei. "Wer also auf Nummer sicher gehen will, lädt als Hochzeitspaar aktuell einfach weniger ein", sagt Solmecke.

Anders sehe der Fall hingegen aus, wenn die Hochzeit komplett abgesagt werden muss, weil zum Beispiel die Gastronomie von den Behörden dicht gemacht wird. Dann, so der Rechtsanwalt, müsse das Hochzeitspaar keine Kosten an den Gastwirt zahlen.

Stand: 30.09.2020

+ + + Kontaktverbot und Bußgeld + + +

Was gilt für Treffen in der eigenen Wohnung?

Hier setzt das Land NRW auf die Eigenverantwortung der Bürger.

Laut Hotspot-Strategie soll bundesweit ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen eigentlich gelten: Bei Feiern im privaten Raum beziehungsweise in der eigenen Wohnung dürfen maximal 10 Teilnehmer aus höchstens zwei Haushalten zusammen sein.

NRW spricht hier aber nur eine "dringende Empfehlung" aus - und will den privaten Umgang nicht reglementieren. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mahnte aber: "Verzichten Sie jetzt auf Feiern auf engem Raum."

Stand: 15.10.2020

Abstandsgebot und Treffen: Welche Regeln gelten in der Öffentlichkeit?

Derzeit dürfen sich in NRW laut Corona-Schutzverordnung bis zu zehn Menschen im öffentlichen Raum ohne Mindestabstand treffen. Diese Obergrenze gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie (Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner) oder wenn alle Personen zu nur zwei Haushalten gehören.

Ansonsten gilt generell ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Wo dieser nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr und Geschäften, gilt eine Maskenpflicht.

Stand: 15.10.2020

Bußgeld: Welche Strafe muss ich zahlen, wenn ich gegen Corona-Schutzmaßnahmen verstoße?

Bund und Länder haben sich Ende August darauf verständigt, bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von mindestens 50 Euro zu erheben. Für NRW gelten teils höhere Strafen:

  • Supermärkte: Wer in NRW in Supermärkten keine Maske trägt, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen.
  • Bus und Bahn: Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen zahlen in NRW 150 Euro.
  • Restaurants und Bars: Gäste, die in Restaurants und Bars falsche Kontaktangaben machen, müssen in NRW mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro rechnen.
  • Feiern ab 50 Teilnehmern in öffentlichen Raum müssen beim Ordnungsamt drei Tage vorher angemeldet werden - mit Angabe einer Kontaktperson und der erwarteten Teilnehmerzahl. Ansonsten drohen 500 Euro Bußgeld.

Allgemein gilt: Laut Corona-Schutzverordnung können Bürger, die gegen die aktuellen Regeln verstoßen, mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 5.000 Euro belegt werden. Das gilt sowohl für vorsätzliche als auch für fahrlässige Verstöße. Im Wiederholungsfall können bis zu 25.000 Euro fällig werden.

Stand: 01.10.2020

Maskenpflicht in NRW - wie lange noch?

Laut der aktuellen Verordnung des Landes NRW gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum weiter. Ein Ende der Maskenpflicht ist nicht in Sicht.

Generell gilt: In allen Handels-, Kultur- und Freizeit-Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr sowie im Personenverkehr, aber auch in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens muss muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Was gilt ab 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen?

Je nach Infektionszahlen gilt seit dem Corona-Gipfel in Berlin: Ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen soll die Maske überall dort im öffentlichen Raum gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen - also auch draußen. 

Ab einer Inzidenz von 50 könnte es eine weitere Ausweitung der Maskenpflicht geben, hieß es im Anschluss an den Corona-Gipfel.

Stand: 15.10.2020

+ + + Gastronomie + + +

Kann ich noch Restaurants besuchen?

Ja, allerdings in Hotspots nur mit zehn Personen und nur bis 23 Uhr. Ab dann soll eine Sperrstunde gelten. Auch Alkohol darf dann nicht mehr öffentlich verkauft werden. In Gebieten mit einer Inzidenz von 35 soll es ebenfalls Sperrstunden geben - allerdings nicht verbindlich ab 23 Uhr. 

Wer in Gaststätten falsche Angaben zur Person macht, wird mit 250 Euro Bußgeld bestraft.

Diskotheken und Clubs bleiben vorerst weiter geschlossen. Der Grund dafür ist laut Staatskanzlei, dass die Gäste dort keinen festen Sitzplatz haben, an dem sie bedient werden. Somit sei eine Rückverfolgung wie beispielsweise im Restaurant nicht möglich.

Stand: 15.10.2020

Muss ich wegen Corona im Restaurant reservieren?

Reservieren ist keine Pflicht, es wird aber empfohlen. Gäste sollen bei Andrang nicht mit anderen Gästen zusammen warten müssen.

Stand: 01.10.2020

+++ Breitensport und Freizeitsport +++

Unter welchen Bedingungen darf man Sport treiben?

Sport in der Halle und im Freien ist möglich - wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern und weitere Regeln zum Hygiene- und Infektionsschutz eingehalten werden.

Der Mindestabstand gilt auch in der Umkleide und beim Duschen. Für Kontaktsportarten wie Fußball gilt zusätzlich, dass zurückverfolgt werden können muss, wer am Training teilgenommen hat.

Grundsätzlich gilt: Sporthallen müssen gut gelüftet werden.

Stand: 15.10.2020

+ + + Dienstleistungen, Einkaufen und Arztbesuche + + +

Welche Regeln gelten in Geschäften?

  • Der Zugang zum Laden muss kontrolliert werden, denn es darf nur eine bestimmte Anzahl an Kunden ins Geschäft. Erlaubt ist eine Person pro sieben Quadratmeter.
  • Es gilt Maskenpflicht in Geschäften.
  • In Einkaufszentren, "Shopping Malls", "Factory Outlets" und vergleichbaren Einrichtungen gilt Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände, also auch auf den Wegen vor den einzelnen Geschäften und in Sanitärräumen.

Stand: 15.10.2020

Welche Regeln müssen Kunden von Prostituierten beachten?

Für Bordelle und Prostituierte in Nordrhein-Westfalen gelten strenge Regeln. Die Landesregierung schreibt unter anderem vor, dass nur Einzelkontakte angeboten werden dürfen.

Sex gibt es nur mit Maske: Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im Kontakt zwischen Kunden und Prostituierten ist "ab der Kontaktaufnahme zwingend und konsequent geboten", heißt es in der entsprechenden Verordnung. Außerdem gilt: Wer sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen will, muss persönliche Daten hinterlassen.

Die Räume, in denen sexuelle Dienstleistung erbracht wurden, müssen für eine Viertelstunde gelüftet werden. Zudem wird Prostituierten und Kunden auferlegt, sich vorher und nachher die Hände zu waschen beziehungsweise zu desinfizieren. Außerdem muss die Bettwäsche nach jedem Kundenkontakt gewechselt werden. Und für Prostituierte gilt: Die "getragene Kleidung soll nach jedem Kontakt gewechselt und/oder gereinigt" werden.

Stand: 16.09.2020

Sollte ich Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt wahrnehmen?

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat bereits Mitte Mai gemeinsam mit der Ärzteschaft einen Appell herausgegeben, dass man "notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen" solle.

"Wer aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrnehme oder sogar deutliche Krankheitssymptome ignoriere, riskiere womöglich schwere gesundheitliche Schäden", hieß es in dem Appell.

Die Arzt- und Zahnarztpraxen erfüllten hohe Hygienestandards und seien auf Patientenbesuche eingestellt.

Stand: 30.06.2020

+ + + Krankenhäuser, Altenpflege, Geburten, Gesundheit + + +

Was ist mit Besuch oder Begleitung im Krankenhaus oder Altersheim?

Alten- und Pflegeheim: Besucher dürfen ihre Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen besuchen und auch wieder umarmen, vorausgesetzt: Es wird ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die Hände werden vorher desinfiziert. Auch Besuche auf Zimmern der Bewohner und an Feiertagen und Wochenenden sind wieder möglich.

Diese Regeln stehen in der Allgemeinverfügung "Pflege und Besuche". Sie ist - gültig seit 31. August.

Krankenhaus: In Krankenhäusern sind pro Patient und Tag maximal zwei Besucher erlaubt. Die Kliniken dürfen Besuchszeiten festlegen und gegebenenfalls auch ein absolutes Besuchsverbot erlassen, wenn es das Infektionsgeschehen in der Klinik oder Abteilungen notwendig macht.

Stand: 15.10.2020

Wer hilft bei Depressionen?

Die Corona-Krise macht vielen Menschen zu schaffen: Sie haben Angst um ihre Gesundheit, die Angehörigen oder den Job. Dazu kommen fehlende soziale Kontakte. Die Folge: Die Sorgen legen sich aufs Gemüt und können sich zu einer Depression auswachsen. Noch schwerer trifft es die, die ohnehin schon an einer Depression erkrankt sind.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe rät, sich mit Freunden oder Nachbarn auszutauschen. Corona sollte aber nicht das Hauptthema sein. Und: Wer sich informiert und dabei auf seriöse Quellen setzt, kann Ängste deutlich verringern. Außerdem hilft es, sich viel zu bewegen, am besten an der frischen Luft.

Konkrete Hilfe gibt es bei der Telefonseelsorge unter der Nummer 0800/111011 oder 0800/1110222. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet auch ein Online-Programm an, mit dem sich Betroffene mit leichteren Depressionen selbst organisieren können. Die Anmeldung ist formlos per Email möglich.

Stand: 27.05.2020

Was bedeutet Corona für Geburten und Schwangere?

Werdende Eltern sollten sich rechtzeitig in ihrer Klinik informieren, welche Regeln dort für Entbindung und Besuche gelten. Seit dem 11. Mai sind Besuche in Krankenhäusern in NRW wieder möglich.

Stand: 27.05.2020

Weitere Antworten zu Corona

Antworten auf Fragen zu Corona und den Themen Gesundheit, Reisen, Arbeitsrecht und Hilfen für Selbstständige finden Sie in den weiteren FAQ.

Stand: 21.10.2020, 10:39

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