Personifizierte Verhältniswahl

Personifizierte Verhältniswahl

Wahl-Lexikon

Die Bundestagswahl ist grundsätzlich eine so genannte Verhältniswahl. Die Sitzverteilung richtet sich nach den Stimmanteilen der Parteien (vgl. Parteien) und damit nach dem Ergebnis bei den Zweitstimmen (vgl. Zweitstimmen).

Bei der Bundestagswahl werden jedoch auch Elemente der Mehrheitswahl angewendet, die sich in der Vergabe von 299 Direktmandaten (vgl. Direktmandat) über die Erststimme (vgl. Erststimme) niederschlagen. Diese Kombination aus Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht wird auch als personalisierte Verhältniswahl bezeichnet.