Bundesnetzagentur startet Ausschreibungen für Windräder auf See

Windkraftanlage im Meer

Bundesnetzagentur startet Ausschreibungen für Windräder auf See

Von Anne Burghard

Die Bundesnetzagentur hat am Freitag drei Flächen in Nord- und Ostsee für Windenergieanlagen auf See ausgeschrieben. Für diese Offshore-Anlagen können sich Betreiber bewerben und bis zum 1. September Gebote abgeben.

Mit dem Ausbau sollen die Offshore-Windanlagen spätestens im Jahr 2030 einen Ertrag von 20 Gigawatt erreichen. Damit läge der Anteil von erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Deutschland bei 65 Prozent.

Projekte mit niedrigem Förderbedarf sollen den Zuschlag bekommen

Die Offshore-Windenergie sei ein wesentlicher Pfeiler für das Gelingen der Energiewende, betonte der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homan heute in Bonn.

Einen Zuschlag sollen jeweils die Firmen erhalten, die den geringsten Förderbedarf für einen Windpark auf See anmelden. Für zwei der drei Flächen bestehen bereits Vorrechte für Unternehmen, die dort schon Offshore-Windparks geplant hatten. 

Windenergie in NRW - top oder flop?

WDR 5 Westblick - aktuell 24.02.2021 06:55 Min. Verfügbar bis 24.02.2022 WDR 5


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Windparks solllen bis 2026 fertig werden

Die Unternehmen können sich bis zum 1. September dieses Jahres bewerben. Laut Bundesnetzagentur sollen die Windparks bis zum Jahr 2026 fertig gebaut werden und ab dann auch Strom liefern.

Windkraft – Kampf um die Energiewende Planet Wissen 17.11.2020 58:11 Min. Verfügbar bis 11.06.2025 ARD-alpha

Stand: 26.02.2021, 12:29

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