Trockenheit hält Feuerwehren weiter in Atem

Löscharbeiten bei Brand in Bochum

Trockenheit hält Feuerwehren weiter in Atem

  • Verletzte und Sachschäden bei Bränden in NRW
  • Trockenheit erschwert die Löscharbeiten
  • Buschwerk verbreitet Flammen

Brände haben am Wochenende zahlreiche Einsätze der Feuerwehren in NRW ausgelöst. In Bochum konnten die Einsatzkräfte am Sonntagmorgen (12.08.2018) knapp verhindern, dass ein Brand von mehreren Gartenlauben auf eine nahe gelegene Werkhalle übergriff. Wie die Feuerwehr Bochum mitteilte, hatte das Feuer beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits Buschwerk und Bäume entflammt.

Die Flammen bedrohten die benachbarte Hallenfassade. Die Feuerwehrleute konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Die Brandursache war zunächst unklar, verletzt wurde niemand. Wegen der extremen Trockenheit richtete die Feuerwehr eine Brandwache ein.

Zwei Frauen gerettet

Bei einem Brand in Freialdenhoven (Kreis Düren) hatte die Feuerwehr am Samstagnachmittag Teile eines Hausdachs aufreißen müssen, um zwei Frauen zu retten. Eine 87-Jährige und eine 21-Jährige wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Dürener Polizei mitteilte.

Die Schäden an dem Reihenhaus schätzte die Polizei auf rund 250.000 Euro. Auch benachbarte Gebäude wurden beschädigt. Die Ursache für das Feuer war am Sonntag noch unklar.

Gartenabfälle verbrannt

Ebenfalls am Samstagnachmittag hatten Einsatzkräfte ein Feuer in Kreuztal (Kreis Siegen-Wittgenstein) gelöscht. Dem Polizeibericht zufolge hatte ein Mann Gartenabfälle verbrannt. Das Feuer geriet außer Kontrolle und setzte eine angrenzende Hausfassade in Brand. Es entstand ein Sachschaden von 50.000 Euro.

Stand: 12.08.2018, 16:16