Blindgänger in Herne entschärft

Eine Karte des Gefahrenbereichs am Lohofer Feld.

Blindgänger in Herne entschärft

In Herne wurden drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Rund 1500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Am Mittag waren alle drei entschärft.

Ein Kampfmittelfund zwischen Edmund-Weber-Straße und Lohofer Feld im Herner Stadtteil Eickel sorgte heute für Aufregung. Wegen der drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg mussten 1.500 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Am frühen Nachmittag dann die Entwarnung: "Die Bomben konnten erfolgreich entschärft werden. Die Straßensperrungen werden aufgehoben und die Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren".

Anwohner kamen in Sporthalle unter

Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner konnten für die Zeit der Aktion in einer Turnhalle unterkommen. Wer sich in der Sporthalle aufhalten wollte, musste allerdings eine Impfung, Genesung oder einen aktuellen negativen Covid-19-Test nachweisen. Wer keinen Nachweis vorlegen konnte, musste eine medizinische Maske tragen und sich in einem separaten Raum aufhalten.

Hunderte Kilo schwere Bomben

Den Verdacht auf Blindgänger im Stadtteil Eickel gab es schon länger. Kampfmittelexperten hatten zuvor an einem von fünf Verdachtspunkte eine britische und an zwei weiteren Verdachtspunkten je eine amerikanische 250-Kilogramm-Bombe ausgemacht.

Die betroffenen Anwohner im Bereich der Fundstelle wurden schon Anfang der Woche vorgewarnt, dass sie heute möglicherweise ihre Häuser verlassen müssen.

Stand: 19.09.2021, 14:55

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