Zahl der Polizeieinsätze an Weiberfastnacht gestiegen

Zwei Polizisten und ein Karnevalist vor dem Kölner Dom

Zahl der Polizeieinsätze an Weiberfastnacht gestiegen

Teil 2/2 - Zahlreiche Schlägereien in Düsseldorf

In Düsseldorf machte vor allem das Wetter den Behörden zu schaffen. Nach einer Unwetterwarnung musste das Programm in der Altstadt für etwa eineinhalb Stunden aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden.

Obwohl während dieser Zeit viele Jecken nach Hause gingen, gab es am Abend nach Informationen der Polizei mehrere Schlägereien, zu denen die Einsatzkräfte gerufen wurden. Der Rettungsdienst zählte rund 100 Einsätze mehr als im Jahr 2019.

Karnevalist bedroht Polizei mit Spielzeugpistole

In Ratingen wurde ein angetrunkener Jugendlicher in eine Spezialklinik gebracht, nachdem er gestürzt war und sich schwer am Kopf verletzt hatte. In Essen, Duisburg und Krefeld blieb es nach Informationen des Behörden weitestgehend ruhig.

Ähnlich sah es im Rhein-Sieg-Kreis aus. Bis in die Nacht hatten die Beamten deutlich weniger Einsätze als im Vorjahr. Bei einer Kontrolle in Hennef bedrohte ein 22-Jähriger die Polizei mit einer täuschend echt aussehenden Pistole. In Siegburg bespuckte ein junger Mann einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

In Bonn musste die Polizei einen Streit zwischen einem Straßenbahnfahrer und mehreren betrunkenen Jugendlichen schlichten, die immer wieder die Türen der Bahn blockiert hatten. Insgesamt erteilten die Beamten in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis rund 150 Personen Platzverweise, 30 nahmen die Einsatzkräfte vorübergehend in Gewahrsam, in zehn Fällen gab es Anzeigen wegen Körperverletzung.

Stand: 21.02.2020, 12:04

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