Evangelische Kirche will "vielfältiger und agiler" werden

Evangelische Kirche will "vielfältiger und agiler" werden

  • Positive Bilanz nach Landessynode
  • Junge Menschen sollen stärker mitentscheiden
  • Finanzausgleich zwischen rheinischen Kirchkreisen beschlossen

Nach der diesjährigen Landessynode in Bad Neuenahr sieht sich die Evangelische Kirche im Rheinland für die kommenden Jahre gut aufgestellt. In zehn Jahren werde die zweitgrößte deutsche Landeskirche "vielfältiger und agiler" sein, sagte der Präses Manfred Rekowski am Freitag (11.01.2019).

Künftig sollen junge Leute stärker an Entscheidungen beteiligt und Quotenregelungen geprüft werden. Für "Erprobungsräume" jenseits der klassischen Ortskirchengemeinde sind in den nächsten zehn Jahren bis zu 13 Millionen Euro zur Anschubfinanzierung eingeplant.

Finanzausgleich zwischen den 37 rheinischen Kirchkreisen

Daneben lobte Finanzdezernent Bernd Baucks den am Donnerstag verabschiedeten Ausbau des Finanzausgleichs zwischen den 37 rheinischen Kirchenkreisen. Die bessergestellten Kirchenkreise hätten sich bereit erklärt, den ärmeren Kirchenkreisen in strukturschwachen Gebieten mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

Mit 2,5 Millionen Protestanten in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen ist die Evangelische Kirche im Rheinland die zweitgrößte der 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

Stand: 11.01.2019, 14:35

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