38-Jähriger ertrinkt im Rotter See bei Troisdorf

Rettungskräfte am Ufer des Rotter See

38-Jähriger ertrinkt im Rotter See bei Troisdorf

Der Mann, der gestern im Rotter See in Troisdorf untergegangen ist, ist tot. Er verstarb am Abend im Krankenhaus. Beim Versuch, an einer abgelegenen Stelle über den See zu schwimmen, ist er offenbar auf halber Strecke untergegangen und nicht wieder aufgetaucht.

Ein Zeuge hatte das Unglück beobachtet und sofort die Feuerwehr alarmiert. Rettungstaucher von DLRG, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk rückten mit Booten an und suchten die betreffende Stelle ab. Unterstützt wurden sie von einem Hubschrauber der Polizei. Währenddessen räumten Einsatzkräfte die Liegewiese an dem beliebten Badestrand.

Mann verstarb am Abend

Nach etwa einer Stunde konnten die Taucher den 38-Jährigen in fünf Metern Tiefe entdecken und bergen. An Land waren Wiederbelebungsversuche der Notärzte zuerst erfolgreich gewesen. Jedoch verstarb der Mann anschließend am Mittwochabend im Krankenhaus.

Gefahr wird oft unterschätzt

Die Gefahr im Rotter See wird – wie in vielen anderen Baggerseen in der Region - von Badegästen oft unterschätzt. Diese Seen sind oft mehr als zehn Meter tief und nach ein bis zwei Metern unter der Wasseroberfläche ziemlich kalt. Ungeübte Schwimmer sollten in diesen Seen nur im Uferbereich baden.

Schon am vergangenen Samstag war ein 26-Jähriger in dem See ertrunken. Der Nichtschwimmer war in der Mitte des Gewässers mit Freunden auf einer Luftmatratze gepaddelt. Als die Schwimminsel kenterte, ging der 26-Jährige sofort unter, während seine Freunde an Land schwimmen konnten.

Stand: 17.06.2021, 11:01

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