Badeunfälle in NRW: Worauf Schwimmer achten sollen

Badeunfälle in NRW: Worauf Schwimmer achten sollen

  • Mehrere Badeunfälle am Wochenende im Westen
  • 2017 sind 55 Personen in NRW ertrunken
  • DLRG gibt Verhaltenstipps am Wasser

Es ist fast schon eine traurige Routine geworden: Sobald die Sommersonne scheint und die Menschen in die Freibäder, an die Flüsse und Seen lockt, herrscht Hochbetrieb bei den Feuerwehren und Rettungsdiensten. Auch am vergangenen Wochenende kam es in NRW zu mehreren tragischen Badeunfällen.

Am Sonntag (01.07.2018) ist ein 24-Jähriger in einem See bei Steinfurt ertrunken. In Kaarst wurde am selben Tag ein Vierjähriger aus einem See gezogen. Er starb am Montagnachmittag. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Samstag in Essen, als ein 18 Monate altes Kind in die Ruhr gefallen war. Beide Kinder befanden sich am Montag in einem kritischen Zustand.

DLRG: Eigene Fähigkeiten nicht überschätzen

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät angesichts der Unfälle, sich vor dem Schwimmen kalt abzuduschen, um den erhitzten Körper so an die Abkühlung im Wasser zu gewöhnen. Außerdem sollte man nur in bekannten Gewässern schwimmen gehen und die dortigen Risiken und Gefahren kennen.

Zudem wird davor gewarnt, sich selbst und die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen oder sich in einer Gruppe zu leichtsinnigen Handlungen hinreißen zu lassen. Auch übermäßiger Alkoholkonsum sollte vermieden werden. Zudem sollte man kleine Kinder niemals aus den Augen lassen.

Laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind 2017 in NRW 55 Menschen ertrunken, 48 davon in Flüssen, Seen und Kanälen.

Stand: 02.07.2018, 16:04