Ausstellung im Landtag: Erinnerungen an Weimarer Republik

Philipp Scheidemann ruft vom Fenster der Berliner Reichskanzlei die Deutsche Republik aus

Ausstellung im Landtag: Erinnerungen an Weimarer Republik

  • Dokumentation der Widersprüche der Weimarer Republik
  • Politischer Aufbruch, aber auch extreme Gewalt
  • Bislang unbekannte Filme und Fotos werden gezeigt

Es geht um die Widersprüche in der Weimarer Republik: Politischer Aufbruch, gesellschaftlicher Fortschritt, aber auch die sozialen Konflikte und die extreme Gewalt im Rheinland und in Westfalen-Lippe stehen charakteristisch für die Zeit der Weimarer Republik von 1918 bis 1933. Die Schau "Weimar im Westen: Republik der Gegensätze" dokumentiert ab Mittwoch (23.01.2019) bis zum 7. Februar diese Gegensätze mit einer Ausstellung im NRW-Landtag.

Weimarer Republik als Mahnung für unsere Demokratie

"Eine Republik muss ihre demokratischen und freiheitlichen Grundwerte immer wieder neu verteidigen", erklärte Landtagspräsident Andre Kuper (CDU). Die Ausstellung erinnere an die erste deutsche Demokratie und mahne damit zugleich, sich heute für die Demokratie einzusetzen.

Bislang unbekannte Filme und Fotos werden gezeigt

Die Schau besteht aus vier begehbaren Würfeln, in deren Mittelpunkt bislang unbekannte Fotos und Filme stehen, die einen umfassenden Blick auf die Zeit im Rheinland und in Westfalen-Lippe eröffnen. Ergänzt wird diese regionale Perspektive durch Darstellungen der allgemeinen Entwicklungen Deutschlands zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus.

Zerrissene Leben - Die Kinder der Weimarer Republik

WDR 5 Scala - aktuelle Kultur | 28.12.2018 | 05:49 Min.

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Die Wanderausstellung ist eine Kooperation der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland und Teil des NRW-Verbundes "100 Jahre Bauhaus im Westen".

Stand: 23.01.2019, 07:34

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