Antisemitismusvorwürfe gegen Polizei in Köln

Archivbild: 30.01.2018:Streifenwagen vom Typ Ford S-Max (l-r), VW Touran, Mercedes-Benz Vito, Opel Zafira und BMW 2er stehen bei einem Pressetermin der Polizei NRW nebeneinander.

Antisemitismusvorwürfe gegen Polizei in Köln

  • Antisemitismusvorwürfe gegen Kölner Polizisten
  • Disziplinarverfahren eingeleitet
  • Judenwitz über Whatsapp verschickt

Ein Polizeibeamter in Köln soll eine antisemitische Botschaft verbreitet haben – und könnte deshalb seinen Job verlieren. Der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Als ich davon erfahren habe, habe ich sofort ein förmliches Disziplinarverfahren mit dem Ziel der Entlassung eingeleitet."

Es gebe "Null-Toleranz bei antisemitischen Umtrieben", sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag (23.08.2019). Bei der Botschaft handelt es sich laut der Zeitung um ein über den Messenger-Dienst Whatsapp verschicktes Bild, das Adolf Hitler zeige und eine Anspielung auf den organisierten Massenmord der jüdischen Bevölkerung in Konzentrationslagern sowie die Verbrennung der Ermordeten in Krematorien.

Antisemitismus: "Zu wenig Zivilcourage"

WDR 5 Morgenecho - Interview 09.08.2019 06:11 Min. Verfügbar bis 08.08.2020 WDR 5

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Jacobs sieht Rufschädigung der Polizei

"Die Verbreitung solcher volksverhetzender Bilder ist für mich völlig inakzeptabel und schädigt den guten Ruf der Polizei Köln", sagte Jacobs. Die Botschaft sei im Rahmen anderer Ermittlungen gegen den Beamten zufällig entdeckt worden, berichtete die Zeitung.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version wurde der antisemitische Text zitiert. Dieses Zitat haben wir entfernt.

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