WDR - Eilmeldung.

Amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen ab dem späten Mittag

Stand: 18.02.2022, 06:48 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ab dem späten Mittag im Norden und im Bergland von NRW mit orkanartigen Böen. Ab dem Nachmittag - und damit früher als zunächst vorhergesagt - sind in Schauernähe landesweit Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten über 120 km/h möglich.

Ab etwa 14 Uhr soll von den Niederlanden eine Kaltfront mit kräftigen Schauern und Gewittern herüberziehen, ab 16 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst vor Orkanböen, also Windstärke 12 von 12 - vor allem in Westfalen. Grundsätzlich sind aber überall in NRW Sturmböen möglich. Die angekündigten Uhrzeiten können sich auch noch ändern. Meteorologinnen und Meteorologen rechnen damit, dass auch Norddeutschland stark betroffen sein wird, an der Nordsee könnte es Sturmböen von bis zu 160 km/h geben.

In ganz NRW muss mit umstürzenden Bäumen und herunterfallenden Dachziegeln gerechnet werden. Der DWD rät dazu, den Aufenthalt im Freien möglichst zu vermeiden, Abstand zu Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen zu halten und Gegenstände im Freien zu sichern.

In der ersten Nachthälfte lässt der Wind allmählich nach. In der ersten Nachthälfte soll der Wind allmählich nachlassen. Nach Einschätzung des ARD-Wetterkompetenzzentrums soll das neue Sturmtief "Zeynep" in NRW mindestens so heftig werden wie der gestrige Sturm "Ylenia". Die Tiefs "Ylenia" und "Xandra" haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag landesweit beträchtliche Schäden verursacht. Besonders betroffen waren das Münsterland und Ostwestfalen.

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