5.600 Alarmknöpfe für NRW-Finanzbeamte

5.600 Alarmknöpfe für NRW-Finanzbeamte

  • Mehr Sicherheit für Finanzbeamte in NRW
  • 5.600 Alarmknöpfe für Mitarbeiter
  • Knöpfte lösen internen Alarm aus

Die Finanzämter in NRW sollen sicherer gemacht werden. Für Mitarbeiter an "publikumsintensiven Stellen" werden laut Finanzministerium 5.600 Notfallknöpfe angeschafft. Sie seien "Teil eines bestehenden Sicherheitskonzeptes", so ein Sprecher. Die Kosten für Anschaffung und Montage lägen in diesem Jahr bei rund 790.000 Euro.

Die Alarmknöpfe lösen laut Finanzministerium zunächst einen internen Alarm bei der Dienststelle aus, der bei bestimmten Kollegen aufläuft. Was dann passiert, sei nicht zentral geregelt. "Das Ministerium der Finanzen hat den Finanzämtern in Abstimmung mit dem Ministerium des Innern empfohlen, sich hinsichtlich der konkreten Verfahrensabläufe und Maßnahmen mit den örtlichen Polizeibehörden abzustimmen", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.

Korrektur (Stand 17.07.2019 - 14.57 Uhr): In einer früheren Version waren die Kosten mit einer Million Euro angegeben. Wir haben nach einem Hinweis des Finanzministeriums den Fehler korrigiert.

Stand: 17.07.2019, 15:01

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 Andreas 17.07.2019, 17:31 Uhr

    Ein Beamter, wie ich auch einer bin, arbeitet auch im Finanzamt nicht für sich. Er sollte alle "Fälle" neutral und unvoreingenommen bearbeiten. Er arbeitet ja nicht willkürlich, sondern hat sich an Gesetzte zu halten. Wenn wir dies nicht tun, dann machen wir uns strafbar. Ist es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich, wie vernünftige Menschen mit einander umzugehen? Dann bräuchte es keine Alarmknöpfe. Die Gesellschaft wird immer egoistischer und tritt Dank der Suchtphones und sogenannte sozialen Netzwerken, die anderen Menschen mit Füßen. Wenn denen das Gleiche angetan würde, denken sie vielleicht mal nach.

    Antworten (1)
    • Atze 17.07.2019, 19:22 Uhr

      Wenn die Menschen alle sanft und einsichtig miteinander umgehen würden, gäbe es keine Probleme auf den Ämtern. Aber Menschen sind allesamt unterschiedlich und auch in ihrem Character nicht alle Introspektionsfähig, da kommt es schon zu Konflikten. Wenn der eine besonnen reagiert wenn ihm negatives eröffnet wird, geht der andere gleich wie ein HB Männchen hoch, wird ihm etwas abgelehnt.

  • 2 Heinzb aus nrw 17.07.2019, 13:28 Uhr

    Wohl in der heutigen Zeit notwendig für die Sicherheit der Mitarbeiter , aber mit den Mitarbeitern der Finanzämter kann man reden und sich helfen lassen . Trotz Steuerschulden und Verfahren vor dem Finanzgericht Düsseldorf wie bei mir muss das Zwischenmenschliche nicht auf der Strecke bleiben . Ich habe , obwohl ich Manches falsch gemacht habe bei den Steuern , trotzdem ein entspannten Umgang im FA Oberhausen Süd , sie machen doch nur ihren Job , einen guten Job dazu und sie haben Ermessensspielräume , sie lassen einen nicht verhungern und obdachlos werden und Strom habe ich auch noch .

  • 1 Kritiker 17.07.2019, 12:33 Uhr

    Schon seltsam, vielleicht denkt man mal darüber nach das auch die Politik nicht unschuldig daran ist. Ohne Amoktäter und dergleichen entschuldigen zu wollen, sollte man aber auch einmal darauf aufmerksam machen, dass Forderungen knallhart durchgezogen werden, Existenzen vernichtet und Menschen einem bösen Schicksal entgegensehen, statt akzeptable Möglichkeiten der Nachzahlung zu schaffen. Hier versagt der Staat auf der ganzen Linie.

    Antworten (1)
    • Ewald 17.07.2019, 13:33 Uhr

      Wenn sich nicht endlich etwas zum positven, für nicht Milliönäre und Milliardäre ändert, also, für das norm. Volk, fragt man sich doch, wo das noch alles hinführen soll???

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