Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

Wildschwein im Wildschweingehege Stuttgart

Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

  • Afrikanische Schweinepestfälle in Belgien
  • NRW für Seuche gerüstet
  • Virus für den Menschen ungefährlich

Nachdem in Belgien zwei Wildschweine mit Afrikanischer Schweinepest aufgefunden wurden, wollen die zuständigen Behörden in NRW die Grenzregionen verstärkt beobachten. Das teilte das NRW-Umweltministerium am Freitag (14.09.2018) mit. Die infizierten Schweine waren etwa 120 Kilometer vor der Grenze Nordrhein-Westfalens entdeckt worden.

Maßnahmen gegen die Schweinepest

Die Behörden wollen Hinweisschilder an Rastplätzen entlang der Autobahnen aufstellen, die auf die korrekte Müllentsorgung aufmerksam machen sollen. Denn das Virus kann auch durch Speisereste übertragen werden. Wer ein totes Wildschwein findet, soll das beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) melden.

Der rheinische Landwirtschaftsverband warnte vor möglichen wirtschaftlichen Folgen, sollte sich die Afrikanische Schweinepest in NRW ausbreiten. Handelssperren und damit unmittelbar verbundene erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen seien zu befürchten, heißt es in einer Mitteilung.

Schweinepest als GAU der Massentierhaltung?

WDR 5 Diesseits von Eden | 21.01.2018 | 04:16 Min.

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Für den Menschen ungefährlich

"Die Afrikanische Schweinepest ist nun auch im Westen Europas angekommen. Wir sind in Nordrhein-Westfalen gut gerüstet", sagte NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Donnerstag. Bisher gibt es aber noch keinen bekannten Fall in Deutschland.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine durch einen Virus hervorgerufene Erkrankung der Haus- und Wildschweine, die bei Schweinen zumeist tödlich verläuft. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.

Stand: 14.09.2018, 09:54

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