Advent im Westen: Kreativ, ungewöhnlich und besinnlich

Advent im Westen: Kreativ, ungewöhnlich und besinnlich

Trotz Lockdown und Weihnachtsmarktverbot startet der Westen kreativ in die Adventszeit - mit viel Licht, ungewöhnlicher Weihnachtsdeko und pfiffigen Verkaufsideen.

Weihnachtlich beleuchtetes Haus

Hier wohnt ein echter Weihnachtsfan: Um sein altes Zechenhäuschen so ins rechte Licht zu rücken, nimmt sich der Duisburgers Andreas Krause tatsächlich 14 Tage Urlaub. In zwei Wochen bringt er rund 100.000 Einzellichter an - plus Stern mit Kometenschweif am Fahnenmast. Klar, dass da die Passanten staunend stehen bleiben.

Hier wohnt ein echter Weihnachtsfan: Um sein altes Zechenhäuschen so ins rechte Licht zu rücken, nimmt sich der Duisburgers Andreas Krause tatsächlich 14 Tage Urlaub. In zwei Wochen bringt er rund 100.000 Einzellichter an - plus Stern mit Kometenschweif am Fahnenmast. Klar, dass da die Passanten staunend stehen bleiben.

Die Polizei in Dortmund hat in diesem Jahr einen besonders ausgefallenen Adventskranz kreiert. Statt Kerzen blinken auf dem Tannengesteck vier Polizeikellen.

Ein echter Hingucker ist dieser Adventskranz in XXL. Der steht in Heimbach in der Rureifel und wer will, kann sogar mit dem Auto herumfahren, um in eine besinnliche Stimmung zu kommen. Der Mega-Kranz steht nämlich mitten in einem Kreisverkehr am Bahnhof. Auf den Tannenzweigen thronen statt Kerzen vier rote Stahltonnen mit künstlicher Flamme.

Traktor-Konvoi statt Nikolaus-Schlitten: Rund 120 Landwirte aus ganz NRW haben für eine ungewöhnliche Aktion Spenden gesammelt. Mit blinkenden Traktoren fahren sie am Nikolauswochenende vor Krankenstationen und Pflegeeinrichtungen vor und bringen Geschenke. Im Gepäck haben die Bauern Bücher, Plüschtiere und Lebensmittel.

Weil die Weihnachtsmarktbuden in der Fußgängerzone in diesem Jahr fehlen, hat die Stadt Iserlohn bei der Beleuchtung ordentlich einen drauf gelegt. Auf den Plätzen wurden "Weihnachtsinseln" mit Tannenbäumen und Tausenden von Lichtern angelegt. Besonders stimmungsvoll ist der Platz vor dem historischen, denkmalgeschützten Rathaus ausgeleuchtet.

Statt auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt am Fuße der Burg Altena präsentieren die Händler ihre Waren in diesem Jahr coronabedingt in leer stehenden Ladenlokalen der Stadt.

Der Pop-Up-Weihnachtsmarkt bringt so in sieben sonst leer stehende Geschäfte Leben zurück. Dort werden weihnachtliche Dekoration, Buchkunst, Schmuck, Naturseifen, Öle und Honig von Ausstellern und Künstlern angeboten. In einem der Pop-Ups gibt es Leckeres "aus der regionalen Küche". Allerdings nur zum Mitnehmen.

In Pandemiezeiten müssen auch Kirchen erfinderisch sein. In Aachen gibt es jetzt den Advent quasi zum Mitnehmen. Unter dem Motto „Advent to go“ hängen am Zaun des Aachener Doms Zettelboxen. Wer möchte, findet hier Texte und besinnliche Sprüche, die zum Nachdenken anregen sollen.

Mit dem Auto von Weihnachtsstand zu Weihnachtsstand: Das ist die Idee, die hinter dem ersten Christmas-Drive-In in Anröchte steht. Das Angebot hat an diesem ersten Adventswochenende Premiere.

Auf gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Süßwaren, Crepes und Bonbons nicht verzichten müssen: Das funktioniert in Anröchte nahezu kontaktfrei. Die Angebote werden in das Auto hineingereicht.

Kinder der Kirchengemeinde St. Peter in Aachen-Orsbach haben zum 1. Advent ihre eigene Krippe auf der Gemeindewiese gestaltet.

Stand: 05.12.2020, 10:03 Uhr