Ramadan in Corona-Zeiten: Fastenbrechen ohne Gemeinde

Ramadan in Corona-Zeiten: Fastenbrechen ohne Gemeinde

Doku & Reportage 28.05.2020 28:48 Min. Verfügbar bis 28.05.2021 WDR Von Angelika Wagner

Im Ramadan fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Essen nach Sonnenuntergang wird "Iftar", also Fastenbrechen, genannt und mit Familie und Freunden zelebriert.

Nach islamischer Überlieferung wurde der Koran im Monat Ramadan herab gesandt, deswegen hat dieser Monat für Muslime einen so hohen Stellenwert. Während des Ramadan wird in den Moscheen normalerweise das „Iftar-Essen“ an Bedürftige verteilt, das fällt dieses Jahr aus. Einige Moscheen wollen ein „Iftar-to-go“ anbieten, einen Lieferdienst, der den Bedürftigen das Essen bis vor die Haustür bringt. Halide Özkurt erzählt, mit welchen Schwierigkeiten die muslimische Gemeinde derzeit konfrontiert wird.