Aus NRW nach Russland: Fragwürdige Atomgeschäfte

Aus NRW nach Russland: Fragwürdige Atomgeschäfte

Westpol 10.11.2019 UT DGS Verfügbar bis 10.11.2020 WDR

Seit einigen Tagen rollen wieder Atomtransporte durch Nordrhein-Westfalen. Sie kommen aus der Urananreicherungsanlage Urenco in Gronau und gehen nach Russland. Eigentlich ist der Export von Atommüll ins Ausland verboten. Doch das Unternehmen behauptet, es handele sich um Wertstoffe. Tatsächlich wird ein kleiner Teil des radioaktiven Materials in Russland wieder angereichert. Doch der größte Teil bleibt dort als Abfall liegen. Russische und deutsche Umweltaktivisten werfen Urenco vor, seine radioaktiven Abfälle möglichst billig entsorgen zu wollen, auf Kosten der Bevölkerung und der Umwelt in Russland.