Wohnen wie im Wilden Westen – die Indianersiedlung in Köln

Wohnen wie im Wilden Westen – die Indianersiedlung in Köln

21.02.2019 | 44:38 Min. | UT | Verfügbar bis 21.02.2020 | WDR | Von Michael Müller, Martin Kießling

Im Kölner Süden, zwischen Gleisen und einem Friedhof, liegt eine Siedlung, wie es sie in deutschen Großstadt selten gibt: Ein Dorf mitten in der Stadt, die sogenannte „Indianersiedlung“. Ein kleines Paradies für rund 350 Bewohner. In kleinen Holzhäusern leben Künstler und Lebenskünstler, Lehrer und Manager eng nebeneinander. Erstmals in der Weimarer Republik besiedelt, ging es mit dem Areal immer wieder auf und ab. In den siebziger Jahren zogen Hippies mit Bauwagen und wandernde Musiker auf das wild überwucherte Gelände. Die Siedlung war von Räumung und Abriss bedroht, doch die Siedler widersetzen sich und blieben. Ein Pferdestall mit Koppel und eine Festwiese, auf der die Siedler jährlich ein Festival veranstalten, bilden das Zentrum. Eigenwillig und naturverbunden leben die Menschen hier, ein bisschen wie Indianer, finden sie. Dieser Lebensstil gibt der Siedlung ihren Namen.

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