Menschen hautnah

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Hebamme Sonja - Aus einem Abenteuer wird ein neues Leben

Hebamme Sonja (eine blonde Frau mit Locken) mit einem Baby auf dem Arm in Nahaufnahme

2011 veränderte sich Sonjas Leben grundlegend. Bis dahin war die Mutter zweier Söhne Hebamme in Köln. Dann suchte der WDR für eine Sendung Menschen, die ihren Beruf einmal im Ausland ausüben wollten. Zwei Wochen lang. Ein kurzes Abenteuer, dachte Sonja, und ging nach Afrika. Autor/-in: Marika Liebsch | video

Männlich, weiblich - oder was? Leben mit dem dritten Geschlecht

Intersexuelle - Leben zwischen den Geschlechtern

Christian, Sandrao und Talisha sind weder männlich noch weiblich, sie sind intersexuell: Sie stehen zwischen den Geschlechtern, besser gesagt, sie haben von beiden Geschlechtern etwas. Wie schwierig das Thema ist, wird schon bei der Anrede oder der Suche nach einer treffenden Bezeichnung klar: Zwitter oder Hermaphrodit oder auch Intersexueller? Autor/-in: Franziska Ehrenfeld, Insa Rauscher, Hannah Reineke | video

Die Unperfekten - Saskia, Pia und Kevin

Ein Mädchen steht vor dem Spiegel mit einer Narbe und inem Pflaster auf dem Bauch

Saskia, Pia und Kevin - normalerweise lernen sich junge Menschen zwischen 15 und 20 Jahren auf Partys, in Clubs oder auf Festivals kennen. Bei ihnen war es das Krankenhaus. Drei junge Menschen, deren Körper und Seelen schon früh durch Krankheit und Unfall verletzt wurden. Die nicht mehr perfekt sind - in Zeiten, in denen auf Facebook und Instagram mit Millionen Selfies der perfekte Körper gefeiert wird. Aber Saskia, Pia und Kevin wollen sich nicht mehr verstecken. Autor/-in: Birgit Quastenberg | video

Meine Jugendliebe

Meine Jugendliebe

Manchmal ist sie 20 Jahre her, manchmal 40 und manchmal sogar 60 Jahre. Es ist eine Liebe, die viele Menschen nie vergessen: die Jugendliebe. Manche Paare begegnen sich irgendwann wieder – auf einem Klassentreffen, durch alte Freunde oder im Internet. Die Leidenschaft von damals flammt wieder auf und die Frage stellt sich: könnte diese alte neue Liebe eine Zukunft haben oder ist alles nur eine Illusion? Ein Traum, der nie dem Alltag standhalten musste? Autor/-in: Katharina Wulff-Bräutigam | video

Rufmord - Wie aus Gerüchten ein Albtraum wird

Portrait eines Mannes.

Rufmord kann jeden treffen – heute mehr denn je. Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten, den Ruf anderer Menschen zu ruinieren. Gleichzeitig können es aber auch immer noch die "lieben" Nachbarn sein, die schlecht über andere reden. Ist der Ruf erst einmal zerstört, kostet es sehr viel Zeit, Nerven und Geld, um seinen Ruf wiederherzustellen – manchmal gelingt es nie. Autor/- in: Astrid Schult, Gunther Merz | video

Marie will frei sein - Erwachsen werden mit Down-Syndrom

Marie will frei sein - Erwachsen werden mit Down-Syndrom

Marie aus Leichlingen ist 16 Jahre, als sie ihren Kinderwunsch zum ersten Mal spürt. Auch weiß Marie seit vielen Jahren, dass sie Lehrerin werden will. Doch beide Träume sind für Marie kaum zu verwirklichen. Denn Marie hat das Down-Syndrom. Autor/-in: Ilka aus der Mark, Christoph Goldbeck | video

Die Chemo-Chicas - Alles ist besser als tot! (1/2)

Fünf Frauen prosten mit Gläsern in die Kamera

Es war ein sonniger Tag im Mai, als Steffi zum ersten Mal den Knoten in ihrer Brust fühlte. Die Diagnose steht ein paar Tage später fest: Brustkrebs. „Mein Mann ist neben mir zusammengebrochen und ich habe nur gesagt: Was machen wir jetzt?“Ab jetzt gehört der Gang in die Chemo-Ambulanz des Essener Klinikums zu Steffis Alltag. Sie ist ständig an einem Ort, an dem sie nicht sein möchte. Ihr Mann Erich ist so oft er kann an ihrer Seite. Und doch ist sie viele Stunden allein, bis sie in der Ambulanz Elke, Mandy, Silke und Jenni trifft. Sie alle haben Brustkrebs. Sie alle finden: Die Krankheit ist gemeinsam besser zu ertragen. Und schnell steht auch der Name der Gruppe fest: Die Chemo-Chicas. Ihr Motto? Dem Herrn Krebs den Stinkefinger zu zeigen. Denn alles ist besser als tot! Autor/-in: Ute Schneider | video

Die Chemo Chicas - Leben nach dem Krebs (2/2)

Vier Frauen zusammen am Strand.

Silke, Stefanie, Jenni und Elke nennen sich die ‚Chemo Chicas‘. Sie haben sich 2016 in der Chemo-Ambulanz im Klinikum Essen kennengelernt. Alle hatten die Diagnose Brustkrebs. Dass sie sich getroffen haben, ist das Beste was ihnen passieren konnte, sagen sie. „Alles ist besser als Tod!“ ist ihr Motto und der Titel der ersten Dokumentation über die Chemo Chicas in der Reihe Menschen hautnah. Die vier Frauen haben „Herrn Krebs den Stinkefinger gezeigt“, sagen sie. Aber wie sieht ihr „Leben danach“ nun aus? Autor/-in: Ute Schneider, Christoph Wittig | video

Burn-out im Stall? - Milchbauern in der Krise

Zwei Bauern stehen vor ihrem Hof

Lange war die Welt in Ordnung auf dem Hof von Rainer und Gaby P. in der Eifel. Ihre Lebensgrundlage: 65 Milchkühe. Damit kamen sie gut über die Runden. Doch mit dem Fall der Milchquote 2015 kam die große Krise. Bei Preisen von teils 19 Cent pro Liter Milch fiel es ihnen schwer, noch zum Arbeiten aufzustehen. Autor/-in: Fabian Sabo, Sven Ihden | video

Wenn Pflegekinder erwachsen werden

Wenn Pflegekinder erwachsen werden

Sherrly ist heute 17. Als ihre Mutter sie dem Jugendamt gab, war sie drei Jahre alt. Bis dahin war ihr Leben mehr als schwer: Die Eltern drogenabhängig und nicht in der Lage, sich um das Mädchen zu kümmern. So kommt Sherrly zu Claudia und ihrem Mann. Claudia betreut hauptberuflich Pflegekinder. Autor/-in: Liz Wieskerstrauch | video

Glücklich ohne Partner

Britta (38 J.) ist Single. Eine ihrer großen Leidenschaften ist das Tanzen.

Britta Müller ist selbstbewusst, gutaussehend - und sie ist Single. Nicht ganz freiwillig. Matthias Terhorst dagegen hat sich bewusst für ein Leben ohne Partnerin entschieden. „Glücklich ohne Partner“ begleitet zwei Menschen auf ihrem Weg, der von üblichen Lebensmodellen abweicht. Autor/-in: Julia Zinke | video

Verliebt in Gott - Warum ein junger Mann Priester werden will

Ein Junger Mann sitzt im Messgewand in einer Kirche.

"Als ich ein kleiner Junge war, da kam Papst Benedikt nach Deutschland“, schwärmt Nicolas aus Duisburg, "Das hat mich so beeindruckt. Die Szenen, wenn er vor den Leuten gesprochen hat und wie die Menschen ihm zugejubelt haben. Da habe ich gesagt, dann möchte ich auch mal Papst werden. Da wusste ich noch nicht, dass es auch Priester gibt.“[2. Fassung: Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte] Autor/-in: Sara Wendhack | video

Uma und wir

Die Eltern sitzen mit ihren zwei Töchtern zusammen.

Seit 2012 begleitet Tabea Hosche das Leben ihrer Tochter Uma mit der Kamera. Uma ist geistig beeinträchtigt, schwerhörig, hat Epilepsie und eine schwere Sprachentwicklungsstörung. „Es hat lange gedauert, bis mein Mann und ich so was wie einen Alltag zustande bekommen haben“, sagt Tabea Hosche. Autor/-in: Tabea Hosche | video

Uma und ich | Glück, Schmerz und Behinderung

Mutter und Tochter

Wie gibt man einem Kind eine Tablette, die es nicht will, aber dringend braucht? Fein zerbröselt in einer Schokopraline oder vielleicht in einem Gummibärchen? Uma will weder das eine noch das andere. Sie hat einen seltenen genetischen Defekt, leidet an Epilepsie. Die Tablette soll ihre Anfälle unterdrücken. Die Eltern Tabea und Laslo müssen sich etwas einfallen lassen. Nicht nur in dieser Szene, sondern immer wieder in ihrem Leben, das genauso normal und verrückt ist wie das der meisten Familien - und doch anders. Autor/-in: Tabea Hosche | video

Wir und der Keim - Zwei Frauen kämpfen für ihr Leben

Zwei Frauen lächeln in die Kamera.

Unabhängig, spontan sein und viel von der Welt sehen, so haben sich Simone und Ines ihr Leben vorgestellt. Seit 25 Jahren sind die beiden ein Paar. Simone ist Hundetrainerin. Diesen Job kann die 43-Jährige aber nicht mehr ausüben. Wie so vieles, was ihr bisher wichtig war. Denn ihr Leben wird von multiresistenten Keimen (MRSE) bestimmt. Autor/-in: Michaela Bruch, Klaus Bergner | video

Der Kommissar und seine Söhne: Warum ein Polizist zwei Kinder adoptiert

Kommissar Carlos Benede mit seinem Adoptivsohn Alex (l).

Als Kriminalkommissar Carlos Benede zum ersten Mal Vater wird, ist er alleinstehend und sein Kind 11 Jahre alt. Alex ist Carlos Adoptivsohn. Der Junge hat mehr erlebt, als in einer Kinderseele Platz hat: Seine Mutter ist von seinem Vater erstochen worden, der Sohn hat sie kurze Zeit später auf dem Küchenboden gefunden. Er ist ein typischer „Übriggebliebener“, wie Benede sagt. Autor/-in: Beate Greindl | video

Wenn aus Liebe Hass wird - Vanessas Leben nach dem Säureattentat

Vanessa wurde Opfer eines Säureattentats.

Vanessa ist wunderschön, hat einen Job und steht mitten im Leben, als sie im Februar 2016 früh morgens mit ihrem Hund spazieren gehen will. Dann passiert es: Der Ex-Freund lauert ihr vor der Wohnung auf und schüttet ihr hochprozentige Schwefelsäure ins Gesicht. Einen Tag vorher hatte die damals 26-Jährige mit ihm Schluss gemacht. Die Säure frisst sich sofort in ihre Haut. Ex-Freund Daniel F. gibt zu: „Ich wollte sie hässlich machen“. Vanessa wird nun nie wieder so aussehen wie früher. Das halbe Gesicht ist weggeätzt, das linke Ohr zur Hälfte von der Säure aufgelöst, auf einem Auge ist sie blind. Autor/-in: Masiar Haschemizadeh, Jennifer Kopka [Zweitfassung: Es erfolgte ein Fotoaustausch der Protagonistin, das sie vor dem Säureattentat zeigt.] | video

Geheimnisvolle Krankheiten Teil 3: Leben ohne Heilung

Ein Junge sitzt mit einer Frau auf einer Liege in einem Untersuchungszimmer.

Nach Jahren voller Ungewissheit, Schmerzen und oft Verzweiflung hoffen Patienten in den Unikliniken Marburg und Essen darauf, endlich zu erfahren, woran sie leiden. Dort haben sich Teams aus Chef- und Oberärzten auf unerkannte und seltene Krankheiten spezialisiert. Doch was ist, wenn die Krankheit endlich feststeht – aber eine Heilung nicht möglich ist? Autor/-in: Jule Sommer, Udo Kilimann | video

Geheimnisvolle Krankheiten Teil 2: Wie werde ich gesund?

Zwei Ärzte sitzen nebeneinander, ein Arzt ist mit einem nicht sichtbaren Gegenüber einem Gespräch, eine Ärztin sitzt neben ihm

Zwei Zentren in Marburg und Essen haben sich auf unerkannte und seltene Krankheiten spezialisiert. Diesmal im Fokus: Ist eine Heilung möglich? Zum Beispiel beim fünfjährigen Ole. Als er geboren wird, können seine Eltern ihn nicht im Arm halten, ohne dass er jämmerlich schreit. Lange findet kein Arzt die Ursache für das Schreien und die weiteren Symptome des Jungen: Er ist gehörlos und kleinwüchsig. Seine Knochen sind verbogen, entzündet und brechen schnell. Nach Jahren der Ungewissheit finden die Ärzte am Essener Zentrum für seltene Erkrankungen (EZSE) heraus: Ole ist weltweit das einzige Kleinkind mit dieser Art der Knochenerkrankung. Doch wird man Ole nun auch helfen können? Autor/-in: Jule Sommer, Udo Kilimann | video

Geheimnisvolle Krankheiten Teil 1: Woher kommen meine Schmerzen?

Geheimnisvolle Krankheiten Teil 1: Woher kommen meine Schmerzen?

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an unerkannten oder seltenen Erkrankungen. Wenn Symptome nicht zusammen passen oder Medikamente nicht wirken, bekommen sie irgendwann das Etikett „psychosomatisch“ angeheftet. Steht das einmal in der Krankenakte, machen viele Ärzte daraufhin kurzen Prozess: Wieder eine eingebildete Kranke, wahrscheinlich depressiv, am besten geben wir Psychopharmaka. Autor/-in: Jule Sommer, Udo Kilimann | video

Gisela on the road - Mit 75 unterwegs im Wohnmobil

Gisela H. unterwegs in ihrem Wohnmobil

Endlich wieder unterwegs: Gisela H. steigt in ihr blaues Wohnmobil. Sie kommt gerade von ihrer Tochter, die sie einmal im Jahr, meist zu Ostern, besucht. Übernachten unter einem festen Dach – für die 75-Jährige ist das die Ausnahme. Denn Gisela ist immer on the road. Bis vor acht Jahren war sie fast ein Pflegefall, mit Aussicht auf ein Leben im Rollstuhl. Doch seit sie ihr geliebtes Wohnmobil besitzt, ist alles anders. Autor/-in: Adama Ulrich | video

Der Traum vom Aufstieg - Julia will es schaffen

Julia guckt in die Kamera

Als wir Julia Schmid vor drei Jahren kennen lernten, war sie völlig auf sich gestellt. Eine fleißige Schülerin vor dem Abitur mit drei Nebenjobs. Sie lebte allein und kämpfte sich ohne Unterstützung ihrer Familie durchs Leben. Ihr Ziel: das Abitur, und danach studieren. Julia möchte Richterin werden, sich für Gerechtigkeit einsetzen, die sie selbst nie erleben durfte. Sie wuchs in schwierigen Verhältnissen auf und musste immer wieder ins Heim. Autor/-in: Nicole Rosenbach | video

Liebeskummer - Wie heilt ein gebrochenes Herz? [nicht online]

Kachel Sendung redaktionell

Die Doku Menschen hautnah „Liebeskummer – Wie heilt ein gebrochenes Herz“ ist derzeit aus redaktionellen Gründen und wegen offener Fragen zu den Persönlichkeitsschutzrechten eines Protagonisten nicht verfügbar. | video

Liebe - trotz aller Unterschiede

Dorothee und Frank trennen 19 Jahre.

Portrait über sehr ungleiche Paare, deren Liebe allen Unkenrufen zum Trotz schon seit langen Jahren Bestand hat. Autor/-in: Andrea Oster, Ute Schneider | video

Einfach Glück - Eine Reise mit Anke Engelke

Chorprobe mit Anke Engelke

Anke Engelke reist durch Deutschland und erlebt verschiedene Facetten des Glücks. Am Ende ihrer Reise sagt sie: "Egal, was das Leben einem so vor die Füße wirft, ich habe begriffen, dass man mit dem Glück auch zusammen arbeiten kann. Wenn man nämlich merkt, dass man sich gerade nicht wohlfühlt, dann: Los! Andere Menschen suchen, einfach mal die Zeit anhalten, den Moment angucken, in dem man gerade steckt. Sich selber und anderen was gönnen." Autor/-in: Gesine Enwaldt, Ravi Karmalker | video

Sowas wie Angst - Eine Suche mit Anke Engelke

Sowas wie Angst - Eine Suche mit Anke Engelke

Nach den beiden journalistischen Reisen „Sowas wie Glück“ und „Sowas wie perfekt“ geht Anke Engelke in dieser 75minütigen WDR-Reportage dahin, wo die Angst sitzt. In „Sowas wie Angst. Eine Suche mit Anke Engelke“ beschäftigt sich die Schauspielerin mit einem Gefühl, das unsere Gesellschaft fest im Griff zu haben scheint. Autor/-in: Gesine Enwaldt; Ravi Karmalker | video

Früh verwitwet - schnell verliebt

Barbara und Thomas haben sich wenige Monate nach dem Tod ihrer Ehepartner kennen gelernt und verliebt.

Barbara ist Mitte vierzig, als ihr Mann im gemeinsamen Dänemark-Urlaub einen Sekundenherztod erleidet. Thomas’ Frau stirbt an Herzversagen am Steuer bei Tempo 100 auf der Autobahn - zwei ihrer Kinder im Auto. Der Traum vom gemeinsamen Leben, von Kindern, Familie – aus – von jetzt auf gleich. Autor/-in: Claudia Wolters | video

Meine Tochter und ihre Peiniger - Das Horrorhaus von Höxter

Sigrid K. möchte verstehen, was das für Menschen sind, die ihre Tochter Anika misshandelt und getötet haben.

Fast jeden Dienstag sitzt Sigrid K. im Saal 205 des Landgerichts Paderborn und blickt in die Gesichter der Mörder ihrer Tochter. Seit über einem Jahr. Sie ist Nebenklägerin im Prozess gegen Wilfried und Angelika W., die im sogenannten „Horrorhaus von Höxter“ Sigrids Tochter Anika gequält und misshandelt hatten. Anika ist nicht das einzige Opfer. Die Anklage lautet auf zweifachen Mord durch Unterlassen und gefährliche Körperverletzung in weiteren Fällen. Autor/-in: Justine Rosenkranz [2. Fassung vom 08.12.2017 zum Schutz der Persönlichkeitsrechte] | video

Jan tanzt aus der Reihe - Wie ein Behinderter alten Menschen helfen will

Jan auf dem Weg zur Arbeit in der Tagespflegestation des Altenpflegeheimes Martinsstift in Mainz.

Jan, 20, hat das fragile X-Syndrom. Das ist ein genetischer Defekt: Er ist geistig stark beeinträchtigt, sprachlich eingeschränkt und hyperaktiv. Trotzdem möchte Jan nicht den üblichen Weg gehen und in einer Werkstatt für Behinderte arbeiten. Er will selber anderen Menschen helfen – trotz seiner Behinderung. Autor/-in: Karin Guse | video

Zwei Schwestern, ein Leben - Ohne meinen Zwilling geht es nicht

Marina und Irina teilen alles miteinander: dieselbe Kindheit, den kompletten Alltag,  ihre Kleidung, eine Wohnung und sogar ihre große Leidenschaft: das Malen von leuchtenden Landschaften.

Irina und Marina sind eineiige Zwillinge. Mit ihren 36 Jahren waren sie nie länger als ein paar Tage getrennt. Die beiden Frauen teilen alles miteinander: den gesamten Alltag, die Kleidung, ihre kleine Wohnung in Düsseldorf und vor allem die Leidenschaft für das Malen. Autor/-in: Kerstin Gründer, Katharina Gugel | video

Fast wie Familie - Leben unter Frauen

Fast wie Familie

Menschen hautnah begleitet drei Frauen über ein Jahr lang bei ihrem Sprung ins Ungewisse. Bewährt sich der tolerante Lebensentwurf der Beginen im Alltag? Wie kommen Frauen, die zum Teil jahrzehntelang alleine gelebt haben, mit der plötzlichen Nähe und sozialen Kontrolle einer Frauengemeinschaft zurecht? Kann das Leben unter Frauen eine Familie ersetzen? Autor/-in: Konstanze Burkard | video

50 Kilo bei 1,89 Meter - Wenn Männer magersüchtig sind

Erster Alltagstest: Beim Bäcker soll Tim mit seiner Therapeutin ein Stück Kuchen bestellen. Für ihn ist das Gebäck „purer Fett“. Tim hat Angst vor den Kuchen

Magersucht - typisch Frau? Essstörungen gelten häufig als Mädchenkrankheit. Doch Schlankheitswahn und Körperkult lassen auch Männer magersüchtig werden. Bislang ist das oft ein gesellschaftliches Tabu. Die Betroffenen fühlen eine doppelte Stigmatisierung: Sie leiden an einer psychosomatischen Erkrankung und obendrein an einer Frauenkrankheit. Autor/-in: Barbara Schmickler | video

Von Beruf Mutter - Kann man fremde Kinder lieben?

Marina mit einem kleinen Jungen

Mit 43 Jahren fragt sich die Verlagsangestellte Marina S., ob sie wirklich noch bis zur Rente „an einem Schreibtisch“ arbeiten wollte. Auf der Suche nach etwas Neuem beginnt sie Stellenanzeigen zu wälzen und stolperte dabei über eine Anzeige mit dem Text „SOS-Kinderdorfmutter gesucht“. Die Anzeige will ihr nicht wieder aus dem Kopf; klingt das, was dort beschrieben wurde, doch so anders als alles, was sie bislang gemacht hat. Autor/-in: Frank Papenbroock | video

Mein Mann und der Alkohol – wenn Liebe nicht reicht

Agnes hätte ihren Mann verlassen, wenn er nichts gegen seine Alkoholsucht unternommen hätte.

Alkoholsucht - fast jeder hat jemanden in seinem Bekanntenkreis, der davon betroffen ist. Mindestens acht Millionen Angehörige von suchtkranken Alkoholikern gibt es in Deutschland, schätzen Experten. Und das Tabu, darüber zu sprechen, ist riesengroß. Doch was tun, wenn der liebste Mensch Alkoholiker ist? | video

Für dumm erklärt - Nenads zweite Chance

Nenad M.

Elf Jahre lang ging Nenad M. auf eine Förderschule in Köln. Er galt als geistig behindert. Jetzt will der 19-Jährige das Land NRW verklagen. Er will beweisen, dass die Diagnose der Experten falsch gewesen ist. Es wäre die erste Klage dieser Art in Deutschland. | video

Zum Glück gescheitert - Viktor und der Selbstmord

Zwei Männer auf einer Parkbank

An einem Freitag im November wirft sich Viktor vor einen Zug. Der Lokführer hat schon ein Tuch über den vermeintlich Toten gelegt, da entdeckt ein Polizist, dass Viktor sich noch bewegt. Früher war Viktor ein unauffälliges Kind, scheinbar unbeschwert, sorglos, frei. Viktors Eltern bemerken bei ihrem Sohn zwar hin und wieder auffällige Verhaltensweisen, an eine schwere psychische Erkrankung denken sie aber zu keinem Zeitpunkt. Autor/-in: Jule Sommer, Udo Kilimann | video

Sieben Stunden Todesangst - Das Überleben der Susanne Preusker

Sieben Stunden Todesangst - Das Überleben der Susanne Preusker

Am 7. April 2009 ist Susanne Preusker glücklich: In 10 Tagen wird die Gefängnispsychologin heiraten, so viele Dinge sind noch zu tun. Heute will sie ihren Arbeitstag früher beenden. In der JVA Straubing arbeitet sie therapeutisch mit Schwerverbrechern, Mördern und Vergewaltigern. Als der Gefangene K. in der Tür steht und sie um ein Gespräch bittet, verweist sie ihn deshalb auf den nächsten Tag. Doch den wird es für sie so nicht mehr geben. K. nimmt Susanne Preusker als Geisel in ihrem Büro, knebelt sie, vergewaltigt sie. Danach ist für die Mutter nichts mehr, wie es einmal war. Am 13. Februar 2018 entschied sich Susanne Preusker, aus dem Leben zu scheiden. Autor/-in: Karin Jurschick | video