Wolf Biermann

Wolf Biermann

Kölner Treff 26.04.2019 UT WDR

Kaum ein anderer Künstler steht mit seinem Leben so für den Wandel im Nachkriegsdeutschland wie der 82-jährige Liedermacher Wolf Biermann. In Hamburg, als Sohn zweier Kommunisten geboren, wuchs er als Halbwaise auf, da sein Vater als Jude von den Nazis ermordet wurde. Als Jugendlicher verließ er Hamburg, um im vermeintlich besseren Teil Deutschlands zu leben. In der DDR erhielt der Sänger Berufsverbot, avancierte zum Symbol des Wiederstands und wurde 1976 ausgebürgert. Ein Ereignis, das den unbeugsamen Politbarden erst Recht anstachelte das SED-Regime zu kritisieren. Im Kölner Treff lässt er sein bewegtes Leben Revue passieren.