Böse Minute – die Debatte um den Paragrafen 219a

Böse Minute – die Debatte um den Paragrafen 219a

Frau tv | 07.02.2019 | 03:53 Min. | UT | Verfügbar bis 07.02.2020 | WDR | Von Uschi Müller

Werbung oder Information für Schwangerschaftsabbrüche? Darüber diskutiert die Regierungskoalition schon seit geraumer Zeit sehr heftig. Laut Paragraf 219a, der noch aus der Nazizeit stammt, ist nach wie vor strafbar, wer … “eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs anbietet, ankündigt, anpreist oder Erklärungen solchen Inhalts bekannt gibt.“ Leidvoll zu spüren bekam das die Ärztin Kristina Hänel, die auf ihrer Webseite auch über Abbrüche informiert und deswegen zu 6000 Euro Strafe verurteilt wurde. Es läuft auf einen umstrittenen Kompromiss hinaus: weiter mit 219a, aber mit Ergänzungen. Jetzt wird im Kabinett entschieden, und wir fragen uns, wo bleibt die Eigenverantwortung von uns Frauen.