Wie leben mit Traumata durch Flucht und Vertreibung?

WDR 5 Innenwelt – das psychologische Radio 05.05.2022 47:34 Min. Verfügbar bis 05.05.2023 WDR 5

Der Ukraine-Krieg hat Ängste hochgespült, die viele heutzutage wohl nicht mehr für möglich gehalten haben. Häufig ist die Rede vom Trauma, einer Situation mit enormer Bedrohung, die Menschen unvermittelt hilflos zurücklässt.


Verena Cappell spricht über die Folgen von Krieg, Flucht und Vertreibung mit Dr. Andrea Möllering, Chefärztin der Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin des Evangelischen Universitäts-Klinikums Bethel.

Inwiefern eine traumatische Erfahrung zu einer psychischen Erkrankung führt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Eine Rolle spielen dabei auch soziales Umfeld, Persönlichkeit, sowie der eigene Erfahrungsschatz.

Auch lange zurückliegende Traumata können heute noch zu Erkrankungen führen. Das zeigen etwa Berichte von Menschen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben oder Geschichten von Flucht und Vertreibung von Eltern oder Großeltern kennen. Die Bilder aus Butscha, Mariupol oder Charkiw weckten bei ihnen Erinnerungen.

Hier gibt es weitergehende Informationen zu Hilfsangeboten:

Trauma und Asyl in NRW. Netzwerk psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer NRW
http://www.psz-nrw.de/


Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer
https://www.baff-zentren.org/

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