Der (fiese) Länder-Streit um die Batterieforschung

Der (fiese) Länder-Streit um die Batterieforschung

WDR RheinBlick 05.07.2019 26:19 Min. Verfügbar bis 05.07.2020 WDR Online

Die Zukunft der modernen Batterie liegt in NRW - wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht. Die hat ein riesiges Förderprogramm nach Münster vergeben: 500 Millionen Euro fließen, um ausreichend Power für die Elektroautos der Zukunft zu finden. Andere Bundesländer hatten sich auch beworben, gingen aber leer aus. Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen waren über die Entscheidung sogar so wütend, dass sie Bundeskanzlerin Merkel (CDU) einen bösen Brief geschrieben haben, in dem sie deutliche Vorwürfe erheben. Wittern die drei Länder doch Mauschelei und Kungelei. Die für die Entscheidung zuständige Forschungsministerin Karliczek (CDU) kommt nämlich aus dem Münsterland. Und sie soll - so der Vorwurf - ihre Heimat bevorteilt haben. Die Bewerbung aus Münster sei deutlich schlechter gewesen, als die aus München, Stuttgart oder Hannover, heißt es von den jeweiligen Länderchefs Söder (CSU), Kretschmann (Grüne) und Weil (SPD). Aber stimmt das? Und ist Förderpolitik nicht immer auch eine regionale Mauschelei? Das diskutiert Christoph Ullrich mit Stefan Lauscher und Katharina Thoms vom SWR.

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