Dix, Picasso, Richter: 100 Jahre Moderne in Wuppertal

Skulptur vor einem Gemälde

Dix, Picasso, Richter: 100 Jahre Moderne in Wuppertal

  • Große Schau im Von der Heydt-Museum
  • Ausstellung "1919-2019 - Hundert Jahre Moderne"
  • Werke von Chagall über Picasso bis Gerhard Richter

Eine Karikatur aus dem Jahr 1920, wild-abstrakte Gemälde und ein Frauenakt von Picasso aus der Nachkriegszeit: Mit der Schau "1919-2019 - Hundert Jahre Moderne" gibt das Wuppertaler Von der Heydt-Museum seit Sonntag (14.04.2019) einen Rückblick auf die Kunst der vergangenen hundert Jahre.

Ob es sich um Bilder von Otto Dix, Max Beckmann, Marc Chagall, Gerhard Richter oder eine dürre Statue von Alberto Giacometti handelt: Alles stammt aus den eigenen Beständen.

Von Beckmann bis Willeke

Museumsbesucherin vor einem Bild

Werk des Künstlers Markus Willeke


Ein leuchtend gelber Schulbus in grauer Winterlandschaft ist eine der jüngsten und zugleich größten Arbeiten: Der aus Recklinghausen stammende Maler Markus Willeke hat das Bild 2012 gemalt. In die Zeit der 1920er Jahre führt ein Selbstbildnis in fahlen Farben von Max Beckmann oder ein weiteres, in dem Otto Dix sich als Schönling zeigt.

Kriegsbomben zerstörten Museum

Die Ausstellung gerät auch zu einem Rückblick in eigener Sache: Nach einem Bombeneinschlag im Zweiten Weltkrieg waren Dach und oberstes Stockwerk des Museums weggebrannt. Das Foto der Trümmerwüste füllt eine Wand. Für Kunst nach der "Stunde Null" stehen abstrakte Malerei und die Arbeiten der ZERO-Künstler, die neue Materialien benutzen. Bernd und Hilla Becher fotografierten menschenleere Industrieanlagen und sind ebenfalls in der Schau vertreten.

Ära Finckh in Wuppertal endet mit zwei Ausstellungen Lokalzeit Bergisches Land 11.04.2019 06:29 Min. Verfügbar bis 11.04.2020 WDR Von Silvia Pauli

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September 2019 in Wuppertal zu sehen.

Stand: 14.04.2019, 10:45