Bilder eines Siebenjährigen für 13.000 Euro

Bilder eines Siebenjährigen für 13.000 Euro

Seine Kunstwerke sind teilweise mehrere 10.000 Euro wert – dabei ist Mikail Akar gerade einmal sieben Jahre alt. Der in Köln geborene Junge gilt als Wunderkind der Kunstwelt, seine erste Ausstellung bekam er mit vier Jahren. Eine Ausstellung in Köln zeigt aktuelle Bilder.

Ausstellung von Mikail Akar im M7173 in Köln

Als Kerem Akar eines Abends nach Hause kommt, entdeckt er ein außergewöhnlich schönes Bild – Fingerfarben auf Leinwand. Als er seine Frau fragt, seit wann diese so gut malen könne, erklärt sie: Das war ich nicht. Das Bild war das Werk ihres damals erst vierjährigen Sohnes Mikail.

Als Kerem Akar eines Abends nach Hause kommt, entdeckt er ein außergewöhnlich schönes Bild – Fingerfarben auf Leinwand. Als er seine Frau fragt, seit wann diese so gut malen könne, erklärt sie: Das war ich nicht. Das Bild war das Werk ihres damals erst vierjährigen Sohnes Mikail.

Diese Geschichte über die künstlerische Entdeckung seines Sohnes Mikail hat Kerem Akar schon Journalisten aus aller Welt erzählt. New York, London, Paris – überall staunt die Presse über die Kunst des jungen Mikail Akar, bezeichnet ihn als "Mini-Picasso", vergleicht seine Arbeiten mit denen Gerhard Richters.

Der heute Siebenjährige hat seine Kunst schon in diversen Ausstellungen präsentiert – aktuell unter dem Titel "Cologne Kiss You" im "M7173" in Köln-Ehrenfeld.

Der Preis für Mikails Werke liegt zwischen 4.000 und 13.000 Euro.

Gemeinsam mit seinen Eltern schaut sich Mikail auf YouTube Videos zu verschiedenen Maltechniken an – und setzt diese dann in eigenen Werken um.

Er arbeitet mit Spachteln …

… Pinseln …

... aber auch in Farbe getunkten Boxhandschuhen oder sogar halben Fußbällen.

Mikails Werke sind international gefragt. Die nächsten Ausstellungen führen nach Paris und Dubai. Mikails Vater Kerem Akar ist mittlerweile als Manager seines Sohnes tätig. Er betont: Sobald Mikail keinen Spaß mehr am Malen hat, hören wir damit auf. Ist Mikail der Rummel bei einer Vernissage zu viel, zieht er sich einfach zurück.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 16. Februar 2020, jeweils zwischen 17 und 20 Uhr, im Kölner "M7173" zu sehen.

Stand: 10.02.2020, 14:00 Uhr