Umstrittene Kunstaktion: Rabbiner bieten Hilfe an

Die Künstlergruppe "Zentrum für Politische Schönheit" (ZPS) hat in Berlin eine Widerstandssäule zum Holocaust-Gedenken aufgestellt.

Umstrittene Kunstaktion: Rabbiner bieten Hilfe an

Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz hat die jüngste Aktion des Künstlerkollektivs "Zentrum für Politische Schönheit" (ZPS) verurteilt - und ihre Unterstützung angeboten.

Die Künstler hatten in der Nähe des Berliner Reichstagsgebäudes eine Stele errichtet, die nach Angaben des ZPS Asche von Holocaust-Opfern enthält. Die Rabbiner riefen die Künstler auf, die Ruhe der Toten wieder herzustellen und die Asche gemäß dem jüdischen Religionsgesetz Halacha beizusetzen. Dabei sei man gerne behilflich.

Das Künstlerkollektiv hatte sich nach erheblicher Kritik für seine Aktion entschuldigt. Die Gruppe kündigte an, dass die Säule teilweise verhüllt werden soll.

Stand: 05.12.2019, 10:38