"Zentrum für politische Schönheit" entschuldigt sich

Der Aktionskünster Philipp Ruch während der Bestattung eines bei seiner Flucht über das Mittelmeer gestorbenen Flüchtlings in Berlin

"Zentrum für politische Schönheit" entschuldigt sich

Das für seine umstrittenen Aktionen bekannte Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) hat sich für sein jüngstes Projekt entschuldigt.

Es hatte in Sichtweite des Reichtagsgebäudes Anfang der Woche eine sogenannte Gedenkstätte errichtet.

Die Künstlergruppe "Zentrum für Politische Schönheit" (ZPS) hat in Berlin eine Widerstandssäule zum Holocaust-Gedenken aufgestellt.

Widerstandssäule zum Holocaust-Gedenken aufgestellt vom ZPS

Sie besteht unter anderem aus einer Stahlsäule, die nach Angaben der Gruppe die Asche von Opfern der Massenmorde der Nationalsozialisten enthält. Die Aktivisten teilten mit, dass ihnen nichts ferner gelegen habe, als die religiösen und ethischen Gefühle von Überlebenden und Nachkommen der Getöteten zu verletzen.

An der Aktion hatte es erhebliche Kritik gegeben. Unter anderem vom Zentralrat der Juden und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Stand: 04.12.2019, 19:09