Demnach steht ihr eine höhere Beteiligung an den Gesamteinnahmen aus den Kinohits "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" zu. Allerdings ist laut Urteil ein Großteil ihrer Ansprüche verjährt. Der vorsitzende Richter erklärte, dass die Klage viel früher hätte eingereicht werden müssen.
Laut einer Gerichtssprecherin erhält Decker nun noch etwa 180.000 Euro.
Das Urteil stützt sich auf den "Fairnessparagrafen" im Urheberrecht. Er sieht eine Nachbezahlung vor, wenn die ursprünglich vereinbarte Honorierung und die später erzielten Erträge in auffälligem Missverhältnis stehen.
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