Pharao-Büste: Ägypten schaltet Interpol ein

Das Foto zeigt eine 3.000 Jahre alte Steinskulptur, die dem berühmten Kindskönig Pharao Tutanchamun ähneln soll.

Pharao-Büste: Ägypten schaltet Interpol ein

Nach der umstrittenen Versteigerung einer Büste des Pharaos Tutanchamun in London hat Ägypten die internationale Polizeiorganisation Interpol eingeschaltet.

Das teilte das Komitee mit, das sich um die Rückführung gestohlener Altertümer kümmert. Außerdem werde eine Zivilklage in Großbritannien vorbereitet. Das Auktionshaus Christie's hatte die 3.000 Jahre alte Büste in der vergangenen Woche trotz des Protests der ägyptischen Regierung vesteigert. Sie ging für mehr als fünf Millionen Euro an einen anonymen Bieter. Die Behörden in Kairo vermuten, dass die Büste in den 70er Jahren illegal außer Landes gebracht wurde.

Stand: 09.07.2019, 14:53