Berliner Theatertreffen mit NRW-Beteiligung

(v.l.n.r.) Ulvi Teke, Ann Göbel, Sandra Hüller, Konstantin Bühler, Stefan Hunstein

Berliner Theatertreffen mit NRW-Beteiligung

Schon die Einladung zum Berliner Theatertreffen gilt als Auszeichnung: Die Jury sollte die zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen" aus dem deutschsprachigen Raum aussuchen - jetzt steht die Auswahl fest.

Unter den zehn eingeladenen Inszenierungen ist auch eine aus NRW. Und zwar Johan Simons Inszenierung "Hamlet" mit Sandra Hüller am Schauspielhaus Bochum. Die Jury würdigt in ihrer Begründung das strenge Understatement der Inszenierung.

WDR-Hörspiel-Stück wird aufgeführt

Noch eine weitere eingeladene Produktion hat ihre Wurzeln in NRW: "Chinchilla Arschloch, waswas. Nachrichten aus dem Zwischenhirn" wurde von Regisseurin Helgard Haug (Rimini Protokoll) schon 2018 gemeinsam mit der Kulturwelle WDR 3 als Hörspiel entwickelt. Jetzt geht es in WDR-Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt und dem Künstlerhaus Mousonturm ins Rennen und erzählt vom Alltag mit Tourette-Syndrom.

Theatertreffen mit Frauenquote

Erstmals in diesem Jahr hat die Jury bei der Auswahl eine Frauenquote umgesetzt. "Und ich kann Ihnen sagen: Es ging sehr einfach", sagte Festivalleiterin Yvonne Büdenhölzer. Bei insgesamt sechs der zehn Inszenierungen führt eine Frau die Regie.

Das Berliner Theatertreffen gilt als wichtigstes Theaterfestival im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr findet das Festival vom 1. bis zum 17. Mai statt.

Stand: 28.01.2020, 12:50