Theater wollen gegen Rechtspopulisten Stellung beziehen

Poster mit der Aufschrift "Wir sind Viele - Jede*r Einzelne von Uns" liegen bei einer Pressekonferenz auf Kampnagel zu der Initiative "Erklärung der Vielen" auf einem Tisch.

Theater wollen gegen Rechtspopulisten Stellung beziehen

Die Theater in Deutschland sehen sich immer wieder Angriffen von Seiten der AfD und anderen Rechten ausgesetzt.

Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, sagte, alles, was nicht den Vorstellungen der AfD entspreche, werde auf aggressive, giftige Art kritisiert. Ulrich Khuon ist auch Intendant am Deutschen Theater Berlin. Er nannte Demokratie und Integration wichtige Themen des Theaters. Die Bühnen tauschten sich zudem bundesweit über den Umgang mit Anfeindungen aus. Rund 500 Kulturinstitutionen hätten sich der Bewegung "Die Vielen" angeschlossen, die sich für Kunstfreiheit und gegen Rechtspopulismus und Rassismus einsetzt. Die AfD vertritt die Auffassung, dass sich das politische Theater moralische Antworten auf gesellschaftliche Fragen anmaße. Deshalb stelle die Partei in den Parlamenten Anträge, Förderungen zu kürzen.

Stand: 14.01.2019, 09:31