Doch kein Rostschutz auf Terrakotta-Armee

Doch kein Rostschutz auf Terrakotta-Armee

Das Rätsel um die gut erhaltenen Bronzewaffen der Terrakotta-Armee scheint gelöst.

Bisher gingen Forscher davon aus, dass die Erbauer die Waffen der Steinfiguren durch einen Chromüberzug geschützt haben. Londoner Wissenschaftler fanden aber nun heraus, dass die gefundenen Chromreste von nebenstehenden bemalten Figuren stammen. Die Forscher schreiben im Fachmagazin "Scientific Reports", der gute Zustand der Figuren habe wahrscheinlich mit der Bodenstruktur zu tun. Der Boden weise unter anderem einen niedrigen pH-Wert auf und sei gut durchlüftet.

Der chinesische Kaiser Qin Shihuangdi ließ die knapp 8.000 Tonfiguren vor mehr als 2.000 Jahren für sein Grabmal anfertigen.

Stand: 05.04.2019, 12:41