Studie: Corona trifft die Kulturindustrie hart

Fotomontage: Biogefährdungsschilder und Gefahrenzeichen mit der Aufschrift Kulturkrise, Symbolfoto Coronavirus

Studie: Corona trifft die Kulturindustrie hart

Der Kulturbetrieb in Europa hat laut einer Studie mehr unter der Corona-Krise gelitten als andere europäische Wirtschaftszweige.

Demnach sei der Gewinn im Jahr 2020 um rund 31 Prozent eingebrochen. Das ist nach Angaben der Studie von Ernst & Young mehr als im Tourismus und bei der Automobilindustrie. Am stärksten seien die Kulturakteure im Bereich Bühnenkunst mit 90 Prozent weniger Einnahmen betroffen, gefolgt von der Musik mit 76 Prozent.  Die europäische Kulturindustrie habe vor der Krise zu den wirtschaftlichen Schwergewichten der EU gezählt und mehr zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen als die Telekommunikation oder die Pharmaindustrie. 

Stand: 26.01.2021, 18:52