Studie zu Frauen im Literaturbetrieb vorgestellt

Studie zu Frauen im Literaturbetrieb vorgestellt

Eine Studie zur Sichtbarkeit von Frauen im Literaturbetrieb kommt zu dem Ergebnis, dass männliche Autoren und Kritiker dominieren.

Die Auswertung von etwa 2.000 Buchbesprechungen in rund 70 deutschen Medien ergab, dass Bücher männlicher Autoren häufiger und ausführlicher besprochen werden. Der Studie zufolge waren die meisten Kritiker männlich und besprachen überwiegend Bücher von Männern. Kritikerinnen besprachen hingegen etwa gleich häufig Bücher von Autoren und Autorinnen. Die Studie ist Teil des Forschungsprojekts "#frauenzählen" und entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medienforschung der Universität Rostock. Sie soll in der kommenden Woche auf der Frankfurter Buchmesse ausführlich vorgestellt werden.

Stand: 04.10.2018, 13:55