Studie: Frauenstimmen bei Videokonferenzen benachteiligt

Symbolbild: Digitales Meeting mit Freunden

Studie: Frauenstimmen bei Videokonferenzen benachteiligt

Frauen sind wegen der Stimmverarbeitung von Computerprogrammen bei Videokonferenzen benachteiligt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ingenieuren der Universität Magdeburg. Demnach werden Frauenstimmen bei Online-Gesprächen als weniger ausdrucksstark, kompetent und charismatisch wahrgenommen weil Programme wie Zoom, Skype oder Teams nicht alle Anteile der Sprache übertragen. Zudem würden wegen des hohen Datenvolumens Frequenzen ausgedünnt. Studienleiter Ingo Siegert erklärte, dass in der Audioverarbeitung mit festgelgten Frequenzbereichen gearbeitet würde, die dem stimmlichen Unterschied der Geschlechter - vor allem der höheren Stimmen der Frauen - nicht Rechnung tragen würden.

Stand: 06.04.2021, 14:59