Stolpersteine vor dem Axel Springer Verlag

Die Holocaust-Überlebende Margot Friedlaender (L) und der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, bei der Zeremonie zur Verlegung von 80 Stolpersteinen vor dem Axel Springer Verlag in Berlin

Stolpersteine vor dem Axel Springer Verlag

Vor dem neuen Gebäude des Axel Springer Verlags in Berlin sind am Mittwoch (26.02.2020) die ersten von insgesamt 80 sogenannten Stolpersteinen verlegt worden.

An der Gedenkveranstaltung nahmen neben dem Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner auch der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer teil. Das Medienunternehmen erklärte, das neue Haus stehe für die Zukunft des Axel Springer Verlags. Die Bedeutung des Ortes könne aber nur begriffen werden, wenn auch dessen Vergangenheit nicht vergessen werde. Mit den Stolpersteinen wird an Menschen erinnert, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

Stand: 26.02.2020, 14:38