Warnung vor Finanzlücken bei Autor*innen

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Warnung vor Finanzlücken bei Autor*innen

Schriftstellerverbände haben wirksamere Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise angemahnt.

Das European Writers' Council warnt vor weiteren finanziellen Schäden für Schriftstellerinnen und Schrifsteller in der Corona-Krise. Der Dachverband europäischer Autoren- und Übersetzerverbände befürchtet, dass es auch im kommenden Jahr wirtschaftliche Engpässe geben wird. In einer Umfrage unter Verbänden aus 24 Ländern, in denen insgesamt etwa 128.000 Mitglieder organisiert seien, hätten 97 Prozent der Befragten über massive Gehaltseinbußen geklagt.

Das liege nicht nur daran, dass Bücher später oder gar nicht erschienen, sondern auch an großen Verlusten durch die Absage von Lesungen und Seminaren. Besonders betroffen seien Kinderbuchautoren und Dramatiker. Online-Lesungen fänden meistens ohne Honorare statt, Bezahlplattformen für Schriftsteller gebe es nicht.

Stand: 08.06.2020, 10:35