Schadensersatz für abgesagtes Rechtsrock-Konzert

Die Hände eines Richters mit einem Gerichtshammer

Schadensersatz für abgesagtes Rechtsrock-Konzert

Nach der Absage einen Rechtsrock-Konzertes vor zwei Jahren muss die thüringische Gemeinde Magdala jetzt 25.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Darauf habe sich die Kommune vor dem Landgericht Erfurt im Rahmen eines Vergleichs verpflichtet, sagte Thüringens Innenminister Georg Maier am Dienstag (24.11.2020). Er sei bestürzt, dass die Stadt dem Vergleich zugestimmt habe.

Hintergrund ist eine Klage des Konzertveranstalters. Die Stadt hatte 2018 einen Feldweg gesperrt und damit ein geplantes Rechtsrock-Konzert verhindert. Das Landgericht Erfurt hatte bereits 2019 festgestellt, dass diese Sperrung rechtswidrig war.

Stand: 24.11.2020, 15:43