"Reporter ohne Grenzen" begrüßt Anklagen im Fall Kashoggi

Nach Tod von Jamal Khashoggi, Proteste vor der saudischen Botschaft in Paris

"Reporter ohne Grenzen" begrüßt Anklagen im Fall Kashoggi

"Reporter ohne Grenzen" äußert sich zufrieden, dass in der Türkei Anklage im Fall Jamal Kashoggi erhoben wird.

20 Verdächtigen wird vorgeworfen, in die Ermordung des saudi-arabischen Exil-Journalisten verwickelt gewesen zu sein - unter ihnen der frühere Vize-Geheimdienstchef Saudi-Arabiens und ein ehemaliger Berater des saudischen Kronprinzen.

Laut "Reporter ohne Grenzen" sei es ein wichtiges Signal, dass die Türkei den Mord selbst verfolgen wolle und die strafrechtliche Aufarbeitung nicht länger der völlig unglaubwürdigen Justiz in Saudi-Arabien überlasse.

Kashoggi war im Herbst 2018 im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul getötet worden. Das hatte zu weltweiten Protesten gegen die Regierung in Riad geführt.

Stand: 25.03.2020, 14:25