"Reporter ohne Grenzen" kritisiert Presse-Unterdrückung in Belarus

Unterstützer von Tichanowskaja, Kandidatin der Opposition bei den Präsidentschaftswahlen in Belarus, gestikulieren und halten bei einem Treffen von Tichanowskajas Unterstützern Fotos von politischen Gefangenen hoch

"Reporter ohne Grenzen" kritisiert Presse-Unterdrückung in Belarus

Die Journalistenvereinigung "Reporter ohne Grenzen" wirft dem Präsidenten von Belarus Alexander Lukaschenko schwere Verstöße gegen die Pressefreiheit vor.

Im Zuge des Wahlkampfs um die Präsidentenwahl am Sonntag (09.08.2020) seien mehr als 40 Medienschaffende festgenommen worden. Reporter ohne Grenzen kritisiert, die Behörden würden die Arbeit von Journalisten behindern, die über Demonstrationen und Kundgebungen von Oppositions-Kandidaten berichten. Auch die Arbeit ausländischer Medien werde auf Anweisung Lukaschenkos behindert. Allein in der vergangenen Woche wurden laut einer Belarussischen Journalistenvereinigung erneut sechs Medienschaffende festgenommen.

Stand: 06.08.2020, 18:07