1,9 Millionen Euro für Provenienzforschung

Drei Raubkunst-Bronzen aus Westafrika sind im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe in einer Vitrine ausgestellt

1,9 Millionen Euro für Provenienzforschung

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat weitere knapp zwei Millionen Euro für die Provenienzforschung bewilligt.

Damit hat sich die Förderung für dieses Jahr ungefähr verdoppelt. Zu den 25 Projekten, die finanziell unterstützt werden, gehören beispielsweise Recherchen zum Fall des Mainzer Teppichhändlers Felix Ganz. Er besaß eine herausragende Sammlung orientalischer und ostasiatischer Kunst. Felix Ganz wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und später in Auschwitz ermordet. Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz will nun aufklären, was mit den Bildern, Skulpturen und Teppichen von Felix Ganz geschehen ist.

Stand: 22.10.2019, 15:13