Projekt zur Kolonialgeschichte startet

Drei Raubkunst-Bronzen aus dem Land Benin in Westafrika sind im Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) in einer Vitrine ausgestellt.

Projekt zur Kolonialgeschichte startet

Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte soll mit einem großangelegten Projekt in Berlin vorangetrieben werden.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) erklärte, dafür stünden in den kommenden Jahren rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Ziel sei es, die Kolonialgeschichte zu dokumentieren und ihre Folgen für die Gegenwart zu betrachten. Dazu gehörten Fragen nach der Rückgabe von Kulturgütern und die Aufarbeitung der Herkunft von Museumsbeständen. Deutsche und internationale Wissenschaftler unter anderem aus Namibia, der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika, werden das Projekt als Beirat begleiten.

Stand: 31.01.2020, 14:36