Sorge um Pressefreiheit wegen Corona

Symbolgrafik Kulturnachrichten: Ein Megaphon und der Schriftzug #KULTURNACHRICHTEN

Sorge um Pressefreiheit wegen Corona

Das Europäische Zentrum für Presse- und Meinungsfreiheit ECPMF hat Einschränkungen der Pressefreiheit wegen der Coronakrise kritisiert.

Geschäftsführer Lutz Kinkel nannte in einem Interview die Beispiele Ungarn und Tschechien: Der ungarische Ministerpräsident Orban etwa wolle am Parlament vorbei per Dekret regieren mit der Behauptung, das sei notwendig, um Corona zu bekämpfen. Der tschechische Ministerpräsident Babis habe den Zugang zu Pressekonferenzen limitiert, in denen er über den Status des Landes und die Ausbreitung des Coronavirus informiert.

Die Situation in Deutschland sieht Kinkel positiv: Es gebe eine breite Diskussion in der Politik und in den Medien - mit unterschiedlichen Einschätzungen.

Stand: 26.03.2020, 15:28